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IAA 2019: Evum aCar - wie ein kleiner Elektro-Unimog

Zur Messe zeigt das E-Nutzfahrzeug-Start-up aus München seinen 48-Volt-Stromer in finalem, deutlich gefälligeren Design, das an einen Mini-Unimog erinnert.

Fast wie ein Mini-Unimog: Das finale Design des aCar hat ein Gesicht und wirkt ebenso sympatisch wie stämmig. | Foto: Evum Motors
Fast wie ein Mini-Unimog: Das finale Design des aCar hat ein Gesicht und wirkt ebenso sympatisch wie stämmig. | Foto: Evum Motors
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Nach den kantigen Prototypen und Versuchsfahrzeugen hat der Münchener Elektro-Nutzfahrzeughersteller Evum Motors sein aCar noch einmal überarbeitet und mit einem gefälligeren Design vorgestellt. Das zeichnet sich durch deutlich dynamischere und gefälligere Formgebung aus, soll aber ebenso reparaturfreundlich und wartungsarm sein wie die pragmatisch gestalteten Fahrzeuge der Pilotserie.

Auffällig ist neben den für Stämmigkeit sorgenden ausgestellten Radläufen und den Rundscheinferwert im "Kulleraugenlook" vor allem die nach vorn abgekantete Frontscheibe. Für besseren Einstieg und Aufstieg sorgen seitliche Tritte sowie Aussparungen in der Frontschürze, die von einem Unterfahrschutz mit integrierter Schleppöse abgeschlossen wird. Der Optik und dem Vernehmen nach soll auch die Verarbeitungsqualität verbessert und die Spaltmaße insbesondere der europäischen Variante bis zum Serienstart reduziert werden. Der Beginn der Serienproduktion ist für Anfang 2020 geplant. Online lassen sich Bestellungen schon jetzt vornehmen. 

Ursprünglich konzipierten die Gründer Sascha Koberstaedt und Martin Šoltés das aCar als robustes Allzweckfahrzeug für Entwicklungs- und Schwellenländer. Zugrunde liegen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Einsatztests in Europa und Afrika. Dank Allradantrieb erschließe das aCar Einsatzbereiche, die über das normale Straßennetz hinausreichen. Es könne als lokal emissionsfreies Fahrzeug aber auch in geschlossenen Räumen wie etwa in der Intralogistik eingesetzt werden, so die Intention des Herstellers.

„Der zukünftige Käufer in Europa profitiert davon vor allem im Hinblick auf Robustheit und geradliniges, schnörkelloses Design,“ meint Mitgründer und Geschäftsführer Martin Šoltés.

 

Der wartungsarme Elektroantrieb und die Konzentration auf das Wesentliche sollen das Fahrzeug ebenso nachhaltig wie wirtschaftlich machen, so die Intention. Die Produktion in Niederbayern wird derzeit aufgebaut. Mit dem dort gewonnen Knowhow will der Anbieter lokale Produktionsstätten in den Zielmärkten aufbauen.

„Unser Ziel ist es, kundennah kleine Produktionseinheiten zu haben, um schon bei der Produktion möglichst nachhaltig zu sein,“ erläutert Šoltés weiter.

Im Rahmen dieser Expansion gebe es dann auch wieder Einstiegsmöglichkeiten für weitere Investoren und Partner. Zu sehen ist das Fahrzeug im Rahmen der Sonderausstellung "New Mobility World" in Halle 5, Stand A 18.

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