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IAA Nutzfahrzeuge 2016: Hyundai zeigt H350 mit Brennstoffzelle

Seriennahe Studie des Transporters als Fuel-Cell-Busvariante mit alternativem Wasserstoff-Antrieb wird das Highlight der Marke am Stand. Weitere Branchenlösungen wie Kipper oder Kasten-Kombi.
Kontrast-Programm: Neben einer Studie mit Brennstoffzellenantrieb brachte Hyundai auch Klassiker wie einen Doka-Kastenwagen mit auf die Messe. | Foto: Hyundai
Kontrast-Programm: Neben einer Studie mit Brennstoffzellenantrieb brachte Hyundai auch Klassiker wie einen Doka-Kastenwagen mit auf die Messe. | Foto: Hyundai
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Johannes Reichel

Der koreanische Hersteller Hyundai nutzt die IAA Nutzfahrzeuge (22.-29. Sept.), um seine Strategie beim Thema Elektroantrieb zu präsentieren. Auf Basis des neuen Großraumtransporters H350 präsentiert der Hersteller die Studie eines per Brennstoffzelle angetriebenen Kleinbuses. Der H350 Fuel Cell nach dem Vorbild des bereits am Markt erhältlichen SUV ix35 Fuel Cell verfügt über eine Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird. Für den Hersteller liegt der Vorteil dieser Technologie vor allem darin, dass keine Nutzlast oder Volumen durch eine schwere und große Batterie verloren geht. Der seit kurzem käufliche ix35 verfügt über einen 5,64-kg-Wasserstofftank, aus dem das 100 kW starke Elektro-Fahrzeug eine Reichweite von knapp 600 Kilometern erzielt. Ähnlich dürfen die Wert auch beim H350 Fuel Cell liegen. Derzeit erprobt der Hersteller die Technologie auch im Carsharing:Gemeinsam mit dem Gase-Hersteller Linde Group laufen 50 Wasserstofffahrzeuge im Projekt Bee Zero in München.

Außerdem schiebt Hyundai zur Messe weitere Branchenlösungen auf Basis des H350 nach. Neben einem elektrohydraulisch betriebenen Dreiseitenkipper mit verzinktem Henschel-Aufbau und Stirn- sowie Bordband aus Aluminium wird auch eine Personen-Material-Variante "Multi Cab" zu sehen sein. Der Ausbau der Firma Snoeks erlaubt die Beförderung von sieben Personen sowie Fracht im Laderaum. Langgut lässt sich auch unter der Sitzbank durchschieben. Jüngst hatte der Hersteller bereits eine 14-sitzige Mini-Bus-Variante am Markt eingeführt.

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