IAA Nutzfahrzeuge 2016: KCN-Böden übernehmen Großteil der Sicherung

Auf der Nutzfahrzeugmesse stellt KCN verschiedene Antirutschböden vor und will künftig die Produktion automatisieren. Informationen über den Baufortschritt des neuen Weilheimer Werks sind geplant.
Auf der IAA Nutzfahrzeuge will KCN sein Produktportfolio an Antirutsch-Böden vorstellen und über die Zukunft des Unternehmens informieren. | Foto: KCN
Auf der IAA Nutzfahrzeuge will KCN sein Produktportfolio an Antirutsch-Böden vorstellen und über die Zukunft des Unternehmens informieren. | Foto: KCN
Martina Bodemann

Bei einem Lkw muss die Ladung zu den Seiten und nach hinten gegen 50 Prozent des Ladungsgewichts gesichert werden sowie in Fahrtrichtung gegen 80 Prozent. Allein durch Antirutschböden kann ein erheblicher Teil der Anforderungen gewährleistet werden. Bei Matten mit einem Gleitreibewert von µ=0,8 sind laut Kunststoff Coating Network (KCN) nur noch wenige Zurrmittel notwendig um ein umkippen der Ware zu verhindern - den Rest erledige der Antirutschboden. Auf der kommenden IAA Nutzfahrzeuge 2016 (22. bis 29. September in Hannover) will KCN einige seiner Varianten vorstellen und zeigen, wie künftig die Produktion dieser Matten automatisiert werden soll.
Hergestellt in den handelsüblichen Palettengrößen werden in Hannover Antirutschböden mit den drei verschiedenen Oberflächen KCN-09, KCN-13 und KCN-01 gezeigt. Bei KCN-01 handle es sich um einen Antirutschboden mit "eingebautem Schalldämpfer". Dieser leicht zu reinigende Boden eigne sich für geschlossene Laderäume. Der Gleitreibbeiwert liegt bei µ= 0,7. Bei dieser Version ist die erste Automatisierung der Produktionsabläufe geplant. Die Oberfläche KCN-09 eigne sich speziell für offene Pritschen. Der Gleitreibbeiwert liegt bei µ= 0,8. Die Oberfläche KCN-13 überzeuge durch ihren "Gummiboden-Effekt". Dieser Antirutschboden sei für Kastenwägen geeignet, mit denen Stückgut transportiert wird. Der Gleitreibbeiwert liegt bei µ= 0,8. Als Trägermaterial diene neben Holz und Metall auch Kunststoff.
Neben den Produkten wird KCN Auskunft über den Neubau des geplanten Produktionswerks in Weilheim geben. Ende Februar soll der Bau fertiggestellt werden. Im ersten Bauabschnitt werden rund 4.000 Quadratmeter überbaute Nutzfläche entstehen. Insgesamt erhofft sich der Spezialist für Ladungssicherung dann eine Antirutschboden-Produktion von 70.000 bis 100.000 Quadratmetern pro Jahr, ausgeführt von 35 bis 40 Mitarbeitern.
Im Rahmen der Messepräsentation wird Polizeihauptkommissar und Ladungssicherungsexperte Alfred Lampen vom 23. bis 27. September Interessierte über Antirutschböden informieren und Fragen beantworten.
Halle 13, Stand G23

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