Industrie 4.0: Intelligente Systeme arbeiten Hand in Hand

Die Still GmbH kombiniert in ihrem Staplerwerk in Hamburg ein RFID-gestütztes Kanban-System von Würth mit einem autonom agierenden Kommissionierstapler.
Wegen des RFID-gestützten Kanban-Systems mit dem intelligenten Regalboden muss nichts mehr gescannt werden. | Foto: Still
Wegen des RFID-gestützten Kanban-Systems mit dem intelligenten Regalboden muss nichts mehr gescannt werden. | Foto: Still
Tobias Schweikl

Im Still-Werk in Hamburg arbeiten künftig das RFID-gestützte „iSHELF“-System von Würth und der autonome Kommissionierstapler „iGo neo CX 20“ von Still Hand in Hand. Die beiden intelligenten Systeme sollen gemeinsam die Just-in-Time-Versorgung der Produktionslinien mit C-Teilen sicherstellen.
Beim Regalboden iSHELF handelt es sich um ein rollierendes Zwei-Behältersystem für C-Teile wie Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben. Alle Behälter sind mit einem RFID-Tag ausgestattet, auf dem relevante Informationen wie Behältertyp, Artikelnummer, Bezeichnung, Füllmenge und Charge gespeichert sind. Steht ein leerer Behälter auf dem obersten Regalboden, wird der RFID-Tag automatisch ausgelesen und der Status per Funk an einen Würth-Mitarbeiter gemeldet.
Das autonom agierende Fahrzeug iGo neo CX 20 kollaboriert daraufhin mit diesem Würth-Mitarbeiter. Es folgt ihm ohne weiteres Zutun zu den einzelnen Verbrauchsorten an der Produktionslinie. Je nach Wunsch des Bedieners fährt das Gerät selbständig bis zur ersten oder zweiten Palettenposition vor, um die Laufwege zu minimieren. Der Zugang zum Fahrzeug ist über eine Fleetmanager-Karte geregelt.

Printer Friendly, PDF & Email