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Initiative: MAN unterstützt Social Startups in urbaner Logistik

Lkw-Hersteller legt Kooperation mit Nobelpreisträger Yunus auf, bei der weltweit Social Startups mit Know-How und Infrastruktur in der Entwicklung lokal passender Ideen für Transport & Logistik unterstützt werden sollen. Wirtschaftliche Tragfähigkeit und Reduzierung der lokalen Transportkosten als Ziel.
Hilfe zur Selbsthilfe: Mit einem sogenannten "Business Accelerator"-Programm will Lkw-Hersteller MAN lokalen Logistik-Startups auf die Beine helfen. | Foto: MAN
Hilfe zur Selbsthilfe: Mit einem sogenannten "Business Accelerator"-Programm will Lkw-Hersteller MAN lokalen Logistik-Startups auf die Beine helfen. | Foto: MAN
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Johannes Reichel

MAN Truck & Bus hat im Zuge von globaler Urbanisierung und Bevölkerungswachstum eine Initiative zur Förderung von sogenannten Social Startups im Bereich Transport und Logistik gegründet. Ziel der Zusammenarbeit mit der Yunus Social Business Initiative von Friedensnobelpreisträger Muhammed Yunus sei es, die Jungunternehmer zu unterstützen, ihre Idee zu einer wirtschaftlich tragfähigen Unternehmung zu entwickeln. MAN-Mitarbeiter sollen die Startups dabei innerhalb eines Netzwerkes von Mentoren mit ihrem Knowhow begleiten. Außerdem stellt der Nutzfahrzeuganbieter den Startups die Infrastruktur für einen kontinuierlichen Austausch untereinander und mit weiteren Best-Practice-Beispielen zur Verfügung. Bis zum 1. Oktober 2017 können sich Startups aus den MAN Kernmärkten Europa, Indien und Südafrika über impact.man.eu für das sechsmonatige Programm bewerben.

"Im Jahr 2050 werden nach heutigen Schätzungen zwischen neun und elf Milliarden Menschen in Städten leben. Über 90 Prozent des prognostizierten städtischen Wachstums wird in heutigen Entwicklungs- und Schwellenländern stattfinden", erläuterte der Hersteller den Schritt. Dies bedeute enorme Herausforderungen insbesondere bei der Beförderung von Menschen und dem Transport von Gütern. Schon heute machten für die ärmsten Menschen der Weltbevölkerung Kosten für Transport rund acht Prozent ihres Einkommens aus, gegenüber vier Prozent in den Industrieländern. Mit Blick auf Chancengleichheit gelte es daher, bestehende Systeme von Grund auf zu überdenken, neue Ansätze zu erarbeiten und diese für die konkreten Bedarfe weiterzuentwickeln.

„Wir sind überzeugt, dass das Konzept der Social Startups der richtige Weg ist, um das Leben von vielen ärmeren Menschen effektiv zu verbessern. Der Kern dabei ist, clevere soziale Unternehmensideen so zu unterstützen, dass sie aus sich selbst heraus wirtschaftlich tragfähig werden und Gewinne erzielen", erklärte Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands von MAN Truck & Bus, die Idee hinter dem Engagement. Diese Gewinne flössen zu 100 Prozent in das Startup ein. Man wolle die Partner-Startups zu diesem Punkt zu begleiten und damit sozial nachhaltige Projekte im Transportbereich fördern, so der Lkw-Hersteller weiter.

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