Intelligentes Ladungsnetzwerk

Mit dem vierjährigen Forschungsprojekt „I-LAN“ will die ELVIS AG gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt ein unternehmensübergreifendes Netz für Ladungsverkehre im Komplettladungsbereich entwickeln, das kostenintensive Lkw besser auslasten soll.
Redaktion (allg.)

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht ein Netzwerk aus deutschlandweit verteilten Begegnungspunkten, die sich beispielsweise aus Niederlassungen der ELVIS-Partner generieren. Voraussetzung seitens der Unternehmen ist die Entkopplung von Fahrer und Fahrzeug. So könnten beispielsweise zwei Fahrer innerhalb einer Lenkzeit sich auf halber Strecke treffen, ihre Ladungen tauschen und wieder an den Ausgangsort zurückkehren. Vorteil: Ein Lkw könnte zwei Fahrten am Tag absolvieren und die Rückladungssuche wäre hinfällig. Damit es bei regionalen oder saisonalen Schwankungen nicht zu unpaarigen Verkehren kommt, sollen mithilfe eines dynamischen Knotenlenksystems Alternativrouten gefunden werden. Projektpartner sind neben der ELVIS AG (Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure) und der Fachhochschule Erfurt, die Spedition Schwarz, die Spedition LIT sowie die EIKONA AG.

(iha)
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