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International Cargo Bike Festival 2023: Starkes Comeback in Amsterdam

Comeback in der Bike-Metropole: Das internationale Lastenrad-Meeting stellt sich neu auf und präsentiert im passenden Rahmen der "Fully Charged Live"-E-Messe etliche Cargobike-Innovationen und Panels.

Rückkehr in Amsterdam: Die ICBF-Organisatoren Jos Sluijsmans und Tom Parr (re.) starten im Rahmen der Fully Charged LIVE-Messe in der niederländischen Metropole neu. | Foto: ICBF/Bart Roelofs
Rückkehr in Amsterdam: Die ICBF-Organisatoren Jos Sluijsmans und Tom Parr (re.) starten im Rahmen der Fully Charged LIVE-Messe in der niederländischen Metropole neu. | Foto: ICBF/Bart Roelofs
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Johannes Reichel

Das International Cargo Bike Festival (ICBF) feiert ein Comeback im Rahmen der E-Mobilitätsmesse Fully Charged LIVE und eröffnet am 24. November 2023 ab 10 Uhr auf dem Messegelände RAI in Amsterdam. Auf dem diesjährigen ICBF werden über 60 pedalbetriebene Marken aus der ganzen Welt präsentiert, mit einer Teststrecke und einem internationalen Vortragsprogramm. Außerdem wird das ICBF sein neues Cargo-Bike-Magazin Carrier vorstellen.

Mit der Zusammenarbeit mit Fully Charged LIVE Europe betritt das International Cargo Bike Festival Neuland und reiht sich in den allgemeinen Trend der Elektrifizierung des Mobilitätssektors ein. Damit richtet sich das ICBF auch explizit an ein breiteres Publikum, sowohl an Fachleute als auch an Verbraucher. Fully Charged LIVE ist in erster Linie auf den Verbrauchermarkt ausgerichtet und konzentriert sich auf Elektrofahrzeuge und saubere Energie. Für Fully Charged ist die Zusammenarbeit mit dem ICBF eine gute Möglichkeit, die Fahrrad- und Lastenradbranche in ihre Veranstaltung einzubeziehen, so der Veranstalter.

Auch nahmhafte Pedelec-Hersteller vertreten

Neben den Lastenradherstellern werden auch E-Bike- und andere Hersteller aus dem Velomobilsektor teilnehmen, darunter Tenways, byAr, GoCycle, Lemmo, EBKE und Brekr. Die Ausstellungsfläche ist mit über 60 vertretenen Marken gut gefüllt. Neben namhaften niederländischen Herstellern wie Fulpra, Cargo Cycling und Bakfiets.nl sind auch viele internationale Aussteller vertreten. Unternehmen aus China und Taiwan haben sich angemeldet, und neben den üblichen Akteuren aus Europa wird auch der erste indische Cargo-Bike-Hersteller auf der ICBF, RevolGo, vertreten sein. Eine Delegation von vier Unternehmen aus Italien wird gemeinsam im italienischen Pavillon ausstellen, und eine weitere Premiere kommt aus Ungarn: der Lastenradhersteller Mastiff.

Viele Firmen peilen auf den wachsenden Lastenradmarkt

Auffallend ist, dass viele der Teilnehmer Unternehmen sind, die speziell auf den wachsenden Lastenradmarkt ausgerichtet sind. Dazu gehören Hersteller von spezifischen Komponenten, Elektromotoren, Batterien, Schaltsystemen, Softwareentwickler, Druckereien für (Lasten-)Fahrräder und dergleichen.

Der ICBF wird auch Ausgabe 1 seines neuen Lastenradmagazins vorstellen: Carrier. Mit Geschichten, Reportagen und Fotos aus der ganzen Welt will der ICBF mit Carrier zeigen, warum er der Meinung ist, dass das Lastenrad und das Lastenfahrrad es verdient haben, bis zum Ende des Jahrzehnts #DecadeoftheCargoBike zum Mainstream zu werden.

Thementage für nachhaltige Mobilität

Darüber hinaus wird die ICBF auch die Niederländische Fahrradbotschaft (DCE) - die mit mehreren Mitgliedern teilnimmt - und die Niederländische Unternehmensagentur (RVO) nicht nur als Aussteller, sondern auch als Redner begrüßen. So organisiert die RVO zusammen mit ROM Utrecht, Amsterdam Trade & Innovate und dem niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft den ersten Tag ihrer jährlichen Internationalen Thementage für nachhaltige Mobilität auf der ICBF.

Während des Vortragsprogramms werden auch mehrere nationale und internationale Initiativen und Studien vorgestellt. Organisationen der Fahrradlogistikbranche aus Belgien, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Spanien und Italien werden auf der ICBF zusammenkommen, um über Entwicklungen und Zusammenarbeit in der Fahrradlogistik zu diskutieren. Sie werden neben Referenten aus Ghana, der Ukraine, den USA und Indien sprechen.

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