International Van of the Year 2021: Der Countdown läuft!

Aufgrund der Pandemie hat die Jury die Wahl in den virtuellen Raum verlegt und lädt zur Online-Kür des 2021er-Siegers am 17. Dezember. Immer mehr Kandidaten fahren mit Elektro-Antrieb.

Going live! Der renommierte Van-of-the-Year-Award wird in diesem Jahr pandemiebedingt im Web verliehen, unter vier starken Kandidaten. | Foto: Screenshot/IVOTY
Going live! Der renommierte Van-of-the-Year-Award wird in diesem Jahr pandemiebedingt im Web verliehen, unter vier starken Kandidaten. | Foto: Screenshot/IVOTY
Johannes Reichel

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die transeuropäische Jury des "International Van of the Year" ein spezielles Voting unter ihren 24 Mitgliedern aufgesetzt und zu einer Live-Präsentation des Gewinners im Web eingeladen. Geplant ist die Verkündung des Siegers für den Donnerstag, 17. Dezember 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf der Homepage der Jury www.van-of-the-year.com. Hier läuft bereits ein Countdown mit den diesjährigen Kandidaten für die renommierte Wahl, die von Fachjournalisten führender Medien ihrer Länder vorgenommen wird. Geplant war die Verleihung eigentlich für die IAA Nutzfahrzeuge in Hannover oder für die später stattfindende Solutrans in Lyon. Beide Messen wurden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt, weswegen die Jury unter ihrem Chairman Jarlath Sweeney aus Irland eine digitale Lösung entwickelt hat.

"Da unsere 24 Mitglieder aus ganz Europa inklusive Russland während des Lockdown nicht reisen konnten, um die Kandidaten zentral zu begutachten, mussten sie sich auf Basis virtueller Pressekonferenzen und Einzeltests in den jeweiligen Ländern ein Urteil bilden", erklärte Sweeney das ungewöhnliche Procedere.

Einige hätten aber auch an Präsentationen in Mitteleuropa teilnehmen können. Erstmals in der über langjährigen Geschichte des seit 1992 vergebenen Preises für das beste neue leichte Nutzfahrzeug in Europa muss die Kür also online stattfinden, im Rahmen eines speziellen Events auf der Webseite. Für Deutschland stellt der HUSS-VERLAG mit seiner Trägerpublikation LOGISTRA und in Person des seit 1999 als Van-Tester tätigen Fachredakteurs Johannes Reichel das Jury-Mitglied.

E-Trend: Die Hälfte der Kandidaten fährt elektrisch

Immerhin gibt es im Zuge des auch durch die Pandemie weiter beflügelten Lieferbooms einige Neuvorstellungen von Seiten der Hersteller, in zunehmendem Maße auch mit Elektroantrieb. Nur noch zwei der Kandidaten verfügen daher über einen "konventionellen" Antrieb, der neue Ford Transit Active & Trial sowie der vor allem motorisch gründlich erneuerte Mercedes-Benz Vito, die noch von Euro 6d-klassifizierten Diesel angetrieben werden. Wohingegen die anderen beiden, das Quartett der Groupe PSA aus Peugeot e-Expert, Citroen e-Jumpy) und Opel/Vauxhall Vivaro-e sowie der Mercedes-Benz eSprinter vollelektrisch angetrieben werden. Gewidmet ist der diesjährige Preis auch dem renommierten Fachjournalisten und hochgeschätzten schwedischen Jury-Kollegen Anders Karlsson, der vor kurzem überraschend verstorben war. Eine offizielle Übergabe beim Gewinner soll früh im nächsten Jahr erfolgen.

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