Internationaler Frauentag: Iveco feiert Frauen in der Branche

„Unstoppable“: Unter diesem Motto erzählen in einem Video drei Frauen ihre Alltagsgeschichten in der Transportbranche.

Judith Ehrmann ist als erfahrene Mechanikerin für das Truck Racing Team Schwabentruck unterwegs (Foto: Iveco)
Judith Ehrmann ist als erfahrene Mechanikerin für das Truck Racing Team Schwabentruck unterwegs (Foto: Iveco)
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

Am Internationalen Frauentag würdigt Iveco in einem „Truck Queens“-Dokumentations-Video die Rolle von Frauen in der Transportbranche. „Unstoppable“ würden die Frauen voller Leidenschaft und Entschlossenheit im Lkw-Geschäft arbeiten, meint der Nutzfahrzeughersteller. Sie würden die Geschlechterstereotypen durchbrechen und einen Wandel für die nächsten Generationen vorantreiben.

In dem am 8. März 2021 veröffentlichten Doku-Video erzählen die drei Frauen – die aus verschiedenen Ländern kommen und unterschiedliche Werdegänge vorweisen, jedoch ihre Leidenschaft für Trucks gemeinsam haben – von ihren Träumen. Sie sprechen über die Herausforderungen und die Vorurteile, mit denen sie konfrontiert sind, und erzählen, wie sie mit einer Entschlossenheit für ihre berufliche Anerkennung gekämpft haben, die sie auch verdienen.

Der erste Erfahrungsbericht stellt Judith Ehrmann vor, eine erfahrene Mechanikerin für das Truck Racing Team Schwabentruck, das in der FIA European Truck Racing Championship antritt. Sie ist dafür verantwortlich, den Renn-Truck von Spitzenfahrerin Steffi Halm rennfertig zu machen, und fährt den Iveco S-Way Service-Truck des Teams. Ihre Leidenschaft hat sie schon in jungen Jahren entdeckt, im Betrieb ihrer Familie. „Meine Eltern haben ein sehr kleines familiengeführtes Busunternehmen“, erklärt Judith.

„Es war immer viel los, man wurde schmutzig, und es hat Spaß gemacht, den Jungs bei der Arbeit zuzusehen. So war es für mich schnell klar, dass ich Mechanikerin werden wollte, und so hat alles angefangen.“

Der zweite Erfahrungsbericht stammt von Lorella Della Torre, die eine Karriere als Verkaufsleiterin bei einem italienischen Iveco-Händler gemacht hat. In den 30 Jahren, in denen sie verschiedene Funktionen innerhalb der Organisation innehatte, hat sie sich den Respekt ihrer Kollegen und Kunden erworben. Es war keine leichte Entscheidung:

„In den 80er-Jahren, als ich im Vertrieb anfing, gab es die Rolle der Vertriebsmitarbeiterin nicht, also habe ich sie geschaffen. Ich kam in ein rein männliches Umfeld, in dem es keinen Platz für mich gab. Ich musste mir meinen Weg bahnen.“

Im dritten Erfahrungsbericht erzählt Oti Cabadas, wie sie sich auf dem Weg zu einer routinierten Lkw-Fahrerin mit den traditionellen Vorurteilen auseinandersetzen musste. Sie hat viele Jahre hinter dem Steuer von Lastwagen verbracht und fährt inzwischen einen Iveco S-Way im Güterfernverkehr. Das Leben auf der Straße ist hart, aber Oti liebt es:

„Die Leute sehen es nur als Fahrzeug, aber für uns ist es unser Zuhause. In diesem Job muss man viele Opfer bringen, aber ich finde ihn erfüllend und habe viel davon – ich würde das Truckerleben jedenfalls nicht aufgeben, so hart es auch ist.“

Luca Sra, Chief Operating Officer Iveco Truck Business Unit, erklärt:

„Bei Iveco sind wir stolz darauf, die Rolle der Frauen in unserer Branche hervorzuheben, die immer noch stark unterschätzt werden. Wir feiern ihren Beitrag und ihre Entschlossenheit, in ihrem gewählten Beruf erfolgreich zu sein.“

Die drei Frauen würden eine tief verwurzelte Leidenschaft für ihren Beruf teilen, die sie dazu gebracht habe, mit Stereotypen zu brechen und eine berufliche Laufbahn einzuschlagen, die den Weg für zukünftige Generationen von Frauen ebne, sagt Sra.

„Wir hoffen, dass dieses Projekt die jungen Frauen von morgen dazu inspiriert, ihrer Leidenschaft zu folgen, wohin auch immer sie führen mag.“

Printer Friendly, PDF & Email