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Internet der Dinge: Flüssigkeits-Container kostengünstig nachverfolgen

Der Technologieanbieter Sigfox hat ein Überwachungssystem für IBC entwickelt. Die Container können ihre Nachfüllung oder ihren Austausch damit selber in Auftrag geben.

Informationen über Füllstand, Temperatur sowie Standort des IBC beim Kunden sind mittels Sigfox-0G in Echtzeit zu erhalten. | Bild: Sigfox Germany
Informationen über Füllstand, Temperatur sowie Standort des IBC beim Kunden sind mittels Sigfox-0G in Echtzeit zu erhalten. | Bild: Sigfox Germany
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Tobias Schweikl

Der Internet-of-Things-Dienstleister Sigfox hat in Kooperation mit Nanolike und Versino CZ ein Managementsystem für Industrial-Bulk-Container (IBC) vorgestellt. Sigfox ist Initiator des so genannten 0G-Netzwerks. Über dieses globale Kommunikationsnetz können Milliarden von Geräten mit hoher Energieeffizienz an das Internet angebunden werden. Aktuell ist das 0G-Netzwerk von Sigfox in 65 Ländern verfügbar.

In IBC werden in der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie Flüssigkeiten gelagert und transportiert. Über die neue Lösung könnten die Behälter ihre Nachfüllung oder ihren Austausch nun automatisch über das 0G-Netz bestellen, so Sigfox. Dank der Integration in SAP Business One sei das Managementsystem eine schlüsselfertige Sensor-to-Cloud Lösung, die bei Bedarf auch um Schnittstellen für weitere ERP-Systeme erweiterbar sei.

„Bestellung erfolgen bei IBCs teils nur Ad-hoc bei Sichtkontrolle, da sie die häufig auch weit verteile Einsatzorte haben. Dieses Kundenverhalten macht es bislang schwer zu planen und so für optimierte Bestandsverfügbarkeit und -verteilung zu sorgen. Deshalb liegt auch enormes Potenzial in der Sigfox-0G-basierten Digitalisierung der IBCs zur Verbesserung der Versorgungsqualität“, erklärt Aurelius Wosylus, Chief Sales Officer bei Sigfox Germany.

Informationen über Füllstand, Temperatur sowie Standort des IBC-Containers beim Kunden sind mittels Sigfox-0G in Echtzeit zu erhalten. Das System eignet sich damit für Vendor Managed Inventory Strategien. Hersteller und Händlern können damit den Bestand beim Kunden direkt organisieren. Auf diese Weise verschlanken sie administrative Aufgaben.

Zu den Vorteilen zählen auch schnelle Reaktion auf Bedarfsschwankungen, ein höherer Servicegrad, die Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen und die größere Freiheit beim Disponieren der Lieferungen, so dass sich auch die Transporte optimieren lassen. Kunden wiederum sollen von kostengünstigeren Losgrößen und geringen Lagerbeständen vor Ort profitieren. Letztlich ließe sich damit auch die Nachfrage genauer vorhersagen, so Sigfox.

Interessierte Hersteller, Händler und industrielle Endanwender können ab sofort ein Testkit bei Sigfox Germany anfordern. Es besteht aus einem Retrofit-Sensor und einem dreimonatigen Cloudplattform-Zugang, der die Evaluierung neuer IBC-Geschäftsmodelle und ihres erfolgreichen Produktiveinsatzes ermöglicht.

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