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Intralogistik: Automatiklager mit neuer Konturenkontrolle

Jungheinrich baut für die Depro-Kautetzky GbR ein neues 12-gassiges Automatiklager – und verzichtet dank Konturenkontrolle auf Fördertechnik.
Das neue 12-gassige Automatiklagers umfasst rund 10.100 Stellplätze, Jungheinrich liefert zudem fünf Fahrerlose Transportsysteme vom Typ ETX 515a, welche über Stromschienen versorgt werden. | Foto: Jungheinrich
Das neue 12-gassige Automatiklagers umfasst rund 10.100 Stellplätze, Jungheinrich liefert zudem fünf Fahrerlose Transportsysteme vom Typ ETX 515a, welche über Stromschienen versorgt werden. | Foto: Jungheinrich
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Julian Kral

Die Depro-Kautetzky GbR, Speizialist für Logistikdienstleistungen für die Lebensmittelbranche, aus dem mittelhessischen Wenkbach hat bei Jungheinrich AG ein ganzheitliches Intralogistikpaket geordert. Der Auftrag umfasst den Neubau eines 12-gassigen Automatiklagers mit rund 10.100 Stellplätzen sowie fünf Fahrerlose Transportsysteme (FTS) vom Jungheinrich-Typ ETX 515a. Die Fahrzeuge verfügen über Teleskopgabeln, mit denen in eine Absetzhöhe bis 12,8 Meter eingelagert werden kann. Ihre Energieversorgung erfolgt über Stromschienen, die einen durchgehenden Betrieb möglich machen.

Eine Besonderheit der Jungheinrich-Lösung ist der vollständige Verzicht auf Fördertechnik für die Übergabe der Paletten in den Automatikbereich. Die Übergabe erfolgt stattdessen manuell durch Schubmaststapler. Die Konturenkontrolle der Paletten findet auf insgesamt 36 Kragarm-Übergabeplätzen statt. Oberhalb der Übergabeplätze angeordnete Sensoren kontrollieren die Ladeeinheiten von allen Seiten auf Überstände, um so ein möglichst störungsfreies Handling zu gewährleisten.

„Die Jungheinrich-Konturenkontrolle spart Platz, ist besonders leistungsfähig und verfügt über hohe Redundanz. Störungen im Betriebsablauf sind dadurch praktisch ausgeschlossen. Wir haben deshalb bewusst von innen nach außen geplant und das übrige Lager um die Logistiklösung herum entwickelt,“ erklären Herr Wolfgang Schratz und Herr Gert Kautetzky, die Geschäftsführer bei der Depro-Kautetzky GbR. Für die Fahrzeug- und Bereichszugangssteuerung setzt die Firma auf das Jungheinrich-Warehouse Control System (WCS). Dies gibt die Ladungsträger zur Einlagerung im Schmalganglager frei und meldet sie dem Warehouse Management System (WMS). Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist für Mai 2019 geplant.

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