Intralogistik: Gebhardt nimmt neues Fördertechnik-Werk in Betrieb

Ein Jahr nach dem Spatenstich nahm das neue Werk des Fördertechnikspezialisten Gebhardt Intralogistics Group die Arbeit auf.

Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist ein neues Werk inklusive Bürogebäude entstanden. (Foto: Gebhardt Intralogistics Group)
Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist ein neues Werk inklusive Bürogebäude entstanden. (Foto: Gebhardt Intralogistics Group)
Redaktion (allg.)
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Melanie Endres)

Am 30. Oktober hat die Geschäftsführung der Gebhardt Intralogistics Group im Beisein von Oberbürgermeister Jörg Albrecht und den Vertretern des beauftragten Generalunternehmens Zapf Gewerbebau den neuen Industriepark des Intralogistikherstellers im Industriegebiet „Hinter der Mühle“ in Sinsheim-Dühren eröffnet.

„Die Firma Gebhardt ist ein außerordentlich wichtiger Arbeitgeber für unsere Stadt und ein Unternehmen, auf das wir zu Recht stolz sein können. Die Erweiterung in direkter Nähe zur Autobahn festigt den Industriestandort Sinsheim. Dafür bin ich sehr dankbar. Mein Dank gilt ausdrücklich den Geschäftsführern Fritz und Marco Gebhardt. Für die Zukunft wünsche ich weiterhin viel Erfolg“, so Oberbürgermeister Jörg Albrecht.

Knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich konnte der Pressemitteilung zufolge das neue Werk inklusive Bürogebäude mit einer Fläche von 4.000 Quadratmetern in Betrieb genommen werden. Das kontinuierliche Wachstum von Gebhart war laut Eigenangaben ausschlaggebend für den Erwerb eines rund fünf Hektar großen Geländes, da der Hauptstandort in Sinsheim nicht mehr über genügend Freifläche für weitere Produktionshallen verfügte.

„Um unseren Mitarbeitern und unseren Kunden weiterhin die besten Voraussetzungen für effiziente Prozessabläufe, aber auch hohe Qualität zu gewährleisten, war das neue Produktionswerk unerlässlich, um uns zukunftsorientiert aufzustellen und das Wachstum weiter auszubauen“, so Marco Gebhardt, Geschäftsführer der Gebhardt Intralogistics Group.

Im nächsten Schritt entstehen dort nun die Arbeitsflächen für Shuttles, Regalbediengeräte sowie Teleskopgurt- und Senkrechtförderer: Gebhardt wolle in der neuen Halle auf innovative Industrie-4.0-Standards setzen und lege besonderen Wert auf die Vernetzung und Digitalisierung. So werden beispielsweise innerbetriebliche Transporte von autonomen, mobilen Robotern abgewickelt, welche ebenfalls dort weiterentwickelt und gefertigt werden, heißt es in der Pressemeldung.

Gerardo De Gioia (Architekt) und Thomas Walter (Bauleiter) der Zapf Gewerbebau GmbH, fügen an: „Kühnes Design an exponierter Stelle und Räume, in denen man gerne arbeitet. Eine anspruchsvolle Aufgabe in diesem besonderen Covid-Jahr. Innerhalb von zwölf Monaten wurde dieser Anspruch durch und mit uns umgesetzt. Wir bedanken uns, auch im Namen unseres Teams, für das entgegengebrachte Vertrauen der Gebhardt Intralogistics Group.“

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