ISPS für Contargo

Der Container-Logistik-Spezialist Contargo hat seine Container-Terminals Koblenz und Ludwigshafen freiwillig gemäß International Ship and Port Facility Security Code (ISPS) zertifiziert.
Redaktion (allg.)
Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen umfassen unter anderem die komplette Einfriedung des Geländes, die Kameraüberwachung sensibler Bereiche wie der Kaimauer und die Erfassung aller Personen, die das Terminal betreten. Transporte in die USA werden durch die ISPS-Zertifizierung wesentlich erleichtert. Zu den Standardfragen bei C-TPAT Audits (‚Customs-Trade Partnership Against Terrorism’) gehört auch, ob ISPS schon besteht. Bislang besteht nur für Seehäfen die Verpflichtung, Sicherheits-Standards nach ISPS einzuführen. Fachleuten zufolge werden aber auch die Binnenhäfen bald folgen. Contargo kann bereits das ISPS-Zertikat für drei seiner 18 Terminals vorlegen. Nach eigener Aussage wäre man schon weiter, wenn die Zertifizierung nicht daran scheitern würde, dass in einigen Ländern, wie Hessen und Bayern sich niemand für zuständig erklärt. Das Verfahren für die Rheinland-Pfälzischen Terminals Koblenz und Ludwigshafen wurde von der Hafensicherheitsbehörde Düsseldorf im Rahmen der Amtshilfe begleitet.
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