Karibik ohne Fluch

Siemens IT Solutions and Services testet ein Überwachungssystem, um die Container-Fracht von Schiffen lückenlos auf dem Meer zu verfolgen. Die IT-Lösung integriert RFID, GSM und GPRS.
Redaktion (allg.)
Das System funktioniert auch dort, wo terrestrische Netze zur Ortung nicht existieren. Um Schwund der Ware, Manipulation oder gar Verlust ganzer Container auszuschließen, ist im Inneren eines jeden Containers ein RFID-Chip befestigt. Er meldet in kurzen Abständen per Funk an eine an Bord befindliche GSM-Box den aktuellen Zustand des Containers - ist er offen oder geschlossen, wie ist zum Beispiel der Sauerstoffgehalt. Wird der Container unbefugt geöffnet, sendet er sofort ein Alarmsignal. Die GSM-Box leitet die Daten parallel direkt sowohl an ein Kontrollsystem an Bord als auch an einen Satelliten. Dieser sendet die Auskünfte zum Kontrollsystem an Land. Der Kapitän kann somit stets aktuelle Informationen über die Güter abrufen, Reederei und Frachteigentümer jederzeit und eindeutig Position und Zustand der Container bestimmen. Um den Schiffsweg komplett testen zu können, mussten viele Beteiligte an "Bord" geholt werden. Ein internationales Konsortium ist hierfür gegründet worden, bestehend aus Transportunternehmen für Seefrachten, aus Reedereien, Technologielieferanten und Sicherheitsorganisationen.
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