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KEP-Dienste: Vorbereitung auf Diesel-Fahrverbote

Trans-o-flex hat für 2019 insgesamt 240 Transporter, Lkw und Trailer mit neuester Abgasnorm bestellt. Alle Fahrzeuge verfügen über aktive Temperaturführung und sind nach Pharmastandard zertifiziert.

Bei den von Trans-o-flex bestellten Fahrzeugen handelt es sich ausschließlich um Thermofahrzeuge mit Spezialaufbau. . | Bild: Trans-o-flex
Bei den von Trans-o-flex bestellten Fahrzeugen handelt es sich ausschließlich um Thermofahrzeuge mit Spezialaufbau. . | Bild: Trans-o-flex
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Tobias Schweikl

Die Logistikgruppe Trans-o-flex hat 240 neue Transporter, Lkw und Trailer bestellt, die alle noch in diesem Jahr geliefert und in Betrieb genommen werden sollen. Die ersten Fahrzeuge rollen im März an. „Wir investieren einerseits in unseren Fuhrpark, um ihn zu modernisieren und um die Kapazität für weiteres Sendungswachstum zu schaffen“, sagt Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der Geschäftsführung des auf Branchenlösungen, insbesondere für die Pharmabranche spezialisierten Logistikdienstleisters. „Andererseits bereiten wir uns mit der aktuellen Bestellung auch auf weitere Diesel-Fahrverbote vor.“

Deshalb wurden ausschließlich Dieselantriebe bestellt, die die neuesten Abgasnormen erfüllen. „Wir würden auch gerne Elektrofahrzeuge einsetzen“, ergänzt Albeck. „Aber unsere Tests im letzten Jahr haben gezeigt, dass die Einschränkungen in der Reichweite besonders bei den von uns benötigten Fahrzeugen mit Temperierung noch so groß sind, dass ein Einsatz derzeit in der Praxis kaum möglich und unwirtschaftlich ist.“ Erste Zustelltouren mit Elektrofahrzeugen sollen ab dem vierten Quartal gefahren werden. Auch dann aber noch ohne aktive Temperierung des Laderaums.

Bei den jetzt bestellten Fahrzeugen handelt es sich ausschließlich um Thermofahrzeuge mit Spezialaufbau. Im Einzelnen sind es 150 Transporter (3,5-Tonner von Mercedes-Benz) sowie 35 Lkw (14-Tonner und 5-Tonner von Iveco). Hierbei handelt es sich um Zweikammerfahrzeuge, in denen die Ware jeweils in zwei Temperaturzonen (2 bis 8 Grad Celsius und 15 bis 25 Grad Celsius) befördert werden kann. Darüber hinaus werden 55 Thermotrailer für den Linienverkehr beschafft (Einkammersystem). Alle Fahrzeuge sind nach Pharmastandard zertifiziert und können damit direkt nach der Auslieferung für Arzneimitteltransporte eingesetzt werden. Die Anschaffungskosten betragen laut Albeck insgesamt „deutlich mehr als zehn Millionen Euro.“

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