Kion Battery Systems startet Produktion von Lithium-Ionen-Akkus

Neues Gemeinschaftsunternehmen der Kion Group AG und der BMZ Holding GmbH hat seinen Betrieb aufgenommen.

Die Unternehmenspartner Kion Group und BMZ haben bereits Erfahrung in puncto Lithium-Ionen-Batterien. (Symbolbild: Kion Group)
Die Unternehmenspartner Kion Group und BMZ haben bereits Erfahrung in puncto Lithium-Ionen-Batterien. (Symbolbild: Kion Group)
Johannes Reichel
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Melanie Endres)

Das Unternehmen Kion Battery Systems (KBS), ein Joint Venture der Kion Group AG und der BMZ Holding GmbH, hat die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für Flurförderzeuge aufgenommen, das haben die Unternehmen am 1. Dezember verkündet. Der Intralogistikanbieter und der Batteriehersteller hatten der Mitteilung zufolge im Sommer 2019 eine strategische Partnerschaft und den Aufbau einer eigenen Produktionsstätte in Karlstein am Main, dem Hauptsitz der BMZ Unternehmensgruppe, angekündigt. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens sei es, das Lithium-Ionen-Produktangebot der Marken der Kion Group sowie die Produktionskapazitäten zu erweitern, um die stark wachsende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batteriesystemen im Bereich der Intralogistik - allen voran in der Region EMEA - bestmöglich bedienen zu können.

„Nach dem erfolgreichen Produktionsstart fokussieren wir uns jetzt auf den Kapazitätsausbau und die Entwicklung neuer Batteriesysteme“, sagt Carsten Harnisch, Geschäftsführer von Kion Battery Systems.

Mehr als 12.000 Batterien pro Jahr

In der neu errichteten, rund 4.000 Quadratmeter großen Produktionshalle können laut Mitteilung auf den beiden neuen Produktionslinien jährlich mehr als 12.000 Batterien - insbesondere für schwere und leistungsfähige Gabelstapler sowie weitere Flurförderzeuge - der Marken der Kion Group hergestellt werden. Darüber hinaus gebe es einen Verwaltungs-, Forschungs- und Lagerbereich.

„Mit der neuen Produktion bei KBS wollen wir den stetig steigenden Bedarf an modernen Lithium-Ionen-Batterien optimal bedienen und Kunden eine hohe Lieferzuverlässigkeit bieten!", ergänzt Christian Hasenstab, ebenfalls Geschäftsführer des noch jungen Gemeinschaftsunternehmens.

Wachstum vorprogrammiert

Man gehe davon aus, dass das Joint Venture von dem langjährigen und umfangreichen Know-how der JV-Partner und der Bündelung der Einkaufsaktivitäten, insbesondere bei den Li-Ion-Zellen, profitieren werde. Bis 2023 sollen bei Kion Battery Systems bis zu 150 Mitarbeiter - vor allem in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion - beschäftigt werden.

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