Kleinteilelagerung: Getriebebau Nord erweitert um 70.000 Plätze

Neben einem neuen AKL bei Getriebebau Nord befindet sich in den neuen Hallen auch ein Schmalganglager mit 4.400 Palettenplätzen.

Carolin von Rönne führte die erste Einlagerung durch. (Foto: Nord Drivestsystems)
Carolin von Rönne führte die erste Einlagerung durch. (Foto: Nord Drivestsystems)
Tobias Schweikl
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Therese Meitinger)

Der Hamburger Antriebsspezialist Nord Drivesystems hat am Standort Bargteheide ein neues automatisches Kleinteilelager (AKL) in Betrieb genommen, wie er am 4. August berichtete. Mit mehr als 70.000 Plätzen ist es einer Mitteilung zufolge das größte automatische Lagersystem der Unternehmensgruppe. Das automatische Kleinteilelager hat laut dem Hersteller eine Nutzfläche von 6.600 Quadratmetern und erstreckt sich über 44 Ebenen.

Die Lösung wurde demnach von der österreichischen Knapp AG entwickelt: 44 Shuttles transportierten die 50 Kilogramm schweren, 60 x 40 Zentimeter großen Produktträger und könnten bis zu 900 Ein- und Auslagerungen pro Stunde durchführen, heißt es vonseiten Nord. Neben dem AKL befinde sich in den neuen Hallen auch ein Schmalganglager mit 4.400 Palettenplätzen sowie ein Wareneingangs- und Versandbereich. Die Teileverpackung ist ab sofort nach Unternehmensangaben ebenfalls hier angesiedelt.

Bei der Einweihung des AKL dankte Nord-Geschäftsführer Ullrich Küchenmeister allen Beteiligten für ihr großes Engagement, das die planmäßige Fertigstellung erst möglich gemacht habe:

„Selbst die Coronapandemie und eine kleine wetterbedingte Überschwemmung konnten daran nichts ändern.“

An der Planung des Kleinteilelagers waren dem Unternehmen zufolge Mitarbeiter der unterschiedlichsten Nord-Abteilungen beteiligt – von der Logistik über die IT bis hin zum Gebäudemanagement. Die Einweihungsfeier fand aufgrund der Pandemie im kleinen Kreis statt. An ihr nahmen auch die weiteren Nord-Geschäftsführer Jutta Humbert, Dr. Omar Sadi, Jens Paulsen und Gernot Zarp teil. Die erste Einlagerung führte Carolin von Rönne durch: Sie gehört der dritten Generation der Nord-Gründerfamilie an und ist seit Herbst 2020 im Unternehmen.

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