Klosterboer: SSI Schäfer leistet Stahlbau für weiteres Tiefkühllager

Intralogistiker kann weiteren Auftrag des Logistikdienstleisters vermelden.

Der „Cool Port 2“ soll im Januar 2022 in Betrieb genommen werden. (Visualisierung: SSI Schäfer)
Der „Cool Port 2“ soll im Januar 2022 in Betrieb genommen werden. (Visualisierung: SSI Schäfer)
Johannes Reichel
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Melanie Endres)

Kloosterboer hat den Intralogistikspezialisten SSI Schäfer mit der Lieferung und Abwicklung des Stahlbaus für ein Tiefkühllager am Rotterdamer Hafen in den Niederlanden beauftragt. Der Logistikdienstleister will laut Pressemeldung innovative und nachhaltige Gesamtkonzepte für die temperaturüberwachte Lagerung und Distribution von Lebensmitteln, wie für Fisch, Fleisch, Obst, Fruchtsäfte und Fruchtkonzentrate, Milch- und Kartoffelprodukte, bieten. Die Bauarbeiten des Stahlbaus haben bereits im Herbst 2020 begonnen, die Fertigstellung des Regalbaus sei für Sommer 2021 geplant. Die Inbetriebnahme des Tiefkühllagers soll schließlich im Januar 2022 erfolgen.

Vollautomatisch tiefgekühlt

Am City Terminal Rotterdam wird demnach ein vollautomatisches, tiefgekühltes Logistikzentrum entstehen – das „Cool Port 2“. SSI Schäfer liefert dazu rund 4.100 Tonnen Stahl und realisiert daraus das sechs-gassige Hochregallager mit 69 Metern Länge, 139 Metern Breite und 41 Metern Höhe, so heißt es in der Mitteilung. Da das Hochregallager in der Silobauweise erbaut werde, werden an den Stahlbau direkt die Seitenwände und schließlich die Dachabdeckung angebracht. Mit einer Lagerkapazität von 60.000 Palettenstellplätzen im Cool Port 2 sei es Kloosterboer möglich, eine Vielzahl an Kunden zu bedienen.

Strom vom Dach

Bei der Gebäudeerstellung werden laut SSI Schäfer außerdem die Anforderungen für das britische Nachhaltigkeitszertifikat BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) berücksichtigt. Die Dachkonstruktion des Hochregallagers habe SSI Schäfer für eine zukünftige Photovoltaikanlage speziell ausgelegt. Das Dach werde 2.700 Solarmodule aufnehmen können.

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