Kombinierter Verkehr: Kögel liefert 25 Cargo Rail der Novum-Generation an Marcotran

Der spanische Transport- und Logistikdienstleister Marcotran übernimmt 25 Auflieger vom Typ "Kögel Cargo Rail" in seinen Fuhrpark. Die Fahrzeuge der Novum-Generation sollen im kombinierten Verkehr Güter für die Automobilindustrie, Textilien und Haushaltsgeräte transportieren.

(Foto: Kögel)
(Foto: Kögel)
Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Anna Barbara Brüggmann)

Das spanische Unternehmen Marcotran setzt auf den kombinierten Verkehr und möchte eigenen Angaben zufolge Emissionen verringern. Die Flotte des Transport- und Logistikdienstleisters umfasst 2.300 Fahrzeuge, davon 1.500 gezogene Einheiten, 70 Kögel-Planenauflieger mit Zollverschluss und 40 mit einer Vorbereitung für Luftfracht.

Nun kamen insgesamt 25 Cargo Rail FlexiUse mit TIR-Ausrüstung hinzu. Die bahnverladbaren Auflieger entsprechen Herstellerangaben gemäß dem Lichtraumprofil P400 und verfügen über einen höhenverstellbaren FlexiUse-Aufbau.

So sollen Zugmaschinen mit Sattelkupplungshöhen von 990 bis 1.180 Millimetern den Auflieger aufnehmen können, ohne im grenzüberschreitenden Verkehr national gültige höchstzulässige Gesamthöhen zu überschreiten. Das Hubdach des Aufbaus soll zusätzlich die Beladung von der Seite erleichtern.

„Mit den Trailern von Kögel werden wir Güter für die Automobilindustrie, Textilien und Haushaltsgeräte über die Schiene befördern. Das ermöglicht es uns, während des Transports den Umweltvorteil des Verkehrsträgers zu nutzen und die Emissionen zu verringern“, so Santiago Villa, Manager Flottenkontrolle bei Marcotran.

Die Nutzung des kombinierten Verkehrs sei dem Unternehmen zufolge zudem eine Möglichkeit, dem Problem des Fahrermangels zu begegnen. Die Planenspanner der TIR-Ausführungen sollen sich nach den Erfahrungen des Unternehmens nicht unbefugt öffnen lassen, ohne die Zollversiegelung zu beschädigen.