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Kommissionierstapler: Linde eröffnet zweite Baureihe

Vor statt wie sonst üblich hinter der Batterie steht man bei der neuen Kommissionierstapler-Serie NC20 von Linde Material Handling.

Beim neuen Niederhubkommissionierer Linde N20 steht der Bediener vor der Batterie und nicht wie in der branchenüblichen Ausführung dahinter. | Bild: Linde Material Handling
Beim neuen Niederhubkommissionierer Linde N20 steht der Bediener vor der Batterie und nicht wie in der branchenüblichen Ausführung dahinter. | Bild: Linde Material Handling
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Tobias Schweikl

Der Flurförderzeughersteller Linde Material Handling hat mit dem Niederhubkommissionierer NC20 eine Baureihe ins Programm genommen, bei der die Batterie hinter dem Bediener platziert ist. Die neuen N20 ergänzen die vor wenigen Monaten ebenfalls neu auf den Markt gebrachten Modelle der Baureihe Linde N20 C, bei denen sich die Batterie wie gewohnt vor dem Bedienstand befindet. Beide Varianten decken den Traglastbereich von 1,6 bis 2,5 Tonnen ab.

Der Staplerhersteller begründet die Maßnahme mit mehr Sicherheit und höheren Pickraten durch den verbesserten Überblick beim Kommissionieren. Fahre ein Mitarbeiter beispielsweise aus einer Regalgasse heraus, sehe er aufgrund der neuen Fahrposition im Gang entgegenkommende Fahrzeuge schneller. Er müsse sich nicht erst langsam nach vorn tasten, so der Hersteller.

Das Konstruktionsprinzip bringe zudem Vorteile bei der Wendigkeit. Durch den nach vorne verlagerten Bedienstand lasse sich das Gerät leichter durch enge Gänge und an Hindernissen vorbei manövrieren. Der Bediener selbst sei durch einen massiven Frontstoßfänger aus Stahlguss geschützt.

Belastung reduziert

Der Linde N20 verfügt über einen vollständig gefederten Fahrerarbeitsplatz, der die auf den Bediener wirkenden Humanschwingungen um rund 30 Prozent reduzieren soll. Darüber hinaus gibt es Ergonomie-Features wie eine rund geformte Rückenlehne, einen gepolsterten Knieschutz oder ein höhenverstellbares Lenkrad.

Die Fahrschalter lassen sich beidseitig mit Daumen- und Zeigefinger betätigen, die Haupthubfunktionen „Heben“ und „Senken“ über einen Schalter oberhalb der Rückenlehne. Dadurch blicke der Bediener beim Betätigen des Haupthubs automatisch in Richtung der Gabelzinken.

Serienmäßig verbaut sei außerdem das Sicherheitsfeature „Linde Curve Control“ zur automatischen Anpassung der Kurvengeschwindigkeit. Optional wird der „Linde BlueSpot“ direkt in die Fahrzeugfront integriert.

Große Modellvielfalt

Weil Kommissionieranwendungen sehr unterschiedlich ausfallen, stehen insgesamt zehn Versionen des NC20 zur Wahl, alle verfügen über eine Inititalhub-Funktion. Die Modelle N20 B, N20 und N25 beziehungsweise N20/N25 HP sind für den Warentransport auf Bodenniveau ausgelegt. Mit dem Linde N16 Li kann der Bediener die Last auf bis zu 790 mm Höhe anheben.

Sollen zwei unterschiedliche Kundenaufträge direkt nacheinander kommissioniert werden, empfehlen sich die Doppelstock-Varianten Linde N20 D sowie N20 D HP. Bei beiden lässt sich die Last von bis zu 1.200 Kilogramm um rund zwei Meter anheben. Noch effizienter sei das Picken von zwei Jobs mit der Modellvariante N20 LoL, so Linde Material Handling: Sie ist mit verlängerten Radarmen ausgestattet.

Die Fahrzeuge sind sowohl mit Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterien erhältlich. Sie können in das Flottenmanagement-System „Linde connect“ integriert werden.

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