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Kommissionierung: Rothenberger lässt Lagerprozesse optimieren

Die Rothenberger Werkzeuge GmbH nutzt zur Optimierung ihrer Lagerprozesse in Zukunft Voice- und Scanner-Technologien. Effizienzgewinne bis zu 15 Prozent erhofft.
Die Hände frei: Beim Werkzeugbauer Rothenberger werden zur effizienteren Batch-Kommissionierung künftig MDE- und Voice-Technologien verwendet. | Foto: Rothenberger
Die Hände frei: Beim Werkzeugbauer Rothenberger werden zur effizienteren Batch-Kommissionierung künftig MDE- und Voice-Technologien verwendet. | Foto: Rothenberger
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Martina Bodemann

Um die Batch-Kommissionierung effizienter zu gestalten, hat der Werkzeugbauer Rothenberger den Logistikplaner io-consultants beauftragt, die Lagerprozesse durch mobile Technologien zu modernisieren. Für die Umrüstung engagierte der Werkzeughersteller den Heidelberger Planungsspezialisten. Der SAP-Spezialist überprüfte die gegebenen Prozesse vom Wareneingang bis zum Warenausgang und analysierte sie auf Effizienz. Thomas Rech, Geschäftsbereichsleiter Logistik bei Rothenberger erhofft sich durch die Neuerungen ein Effizienzpotenzial von circa 15 Prozent. „Desweiteren sollten die Prozesse durch Hands Free-Prozesse beschleunigt werden“, so Rech. Unter anderem werden auch die bisher papiergestützten Lagerprozesse digitalisiert.
Um die Lieferqualität und den Durchsatz für die Zukunft zu steigern, rüsteten die Beratungsspezialisten den Auftraggeber mit mobilen PC-Stationen, mobilen Scannern (MDE) und Voice-Technologie aus. Während im Leitstand zur Batchplanung sowie an den Packplätzen für Paketdienst und Fracht weiterhin stationäre PC-Arbeitsplätze und kabellose Scanner zum Einsatz kommen, wird die Hardware in der Kommissionierung umgerüstet. Die mobilen PC-Stationen dienen am Wareneingang der Bildung von Voll- oder Mischpaletten zur Einlagerung. Die mobilen Scanner kommen bei der Inventur oder der ersten Stufe der Batch-Kommissionierung zum Einsatz, sprich der Artikelentnahme. Bei der zweiten Stufe nutzt der Werkzeugbauer künftig die Pick by Voice-Technologie. Rothenberger entschied sich dabei für die mehrsprachige Lösung Lydia Voice Suite von der Firma Topsystem. Diese soll die Mitarbeiter bei der Sortierung und Vorbereitung der Ware vor dem Versenden unterstützen. Die Einarbeitung der Mitarbeiter erfolgte unter Echtbedingungen und wurde stufenweise, den Prozessbereichen nach geordnet, durchgeführt.

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