Kontaktlose Logistik: "Der Zusteller wird zum Risikofaktor"

Mit persönlicher Beratung und einer eigenen Website möchte der Nachtexpressdienstleister Nox dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eingeschränkt wird.

Donald Pilz, CEO von des Nachtexpress-Dienstleisters nox NachtExpress. | Bild: nox NachtExpress
Donald Pilz, CEO von des Nachtexpress-Dienstleisters nox NachtExpress. | Bild: nox NachtExpress
Tobias Schweikl

Die aktuellen Ereignisse rund um die Coronavirus-Pandemie stellen auch die Logistik vor neue Herausforderungen. Um die Menschen zu schützen und die Infektionskette zu unterbrechen, müssen Prozesse neu gedacht werden. Dazu gehört auch der Empfang von Warensendungen.

„Zusteller, die Ersatzteile oder Verbrauchsmaterialen zustellen, kommen während ihrer Auslieferungstour mit einer Vielzahl von Menschen in Kontakt. Jeder Einzelne kann infektiös sein, ohne dass er es weiß, und seine Mitmenschen infizieren. Damit wird der Zusteller, der verantwortungsbewusst und umsichtig seinen Job erledigt, gewissermaßen zu einem Risikofaktor, ohne dass er es will oder viel dagegen tun kann. Beeinflussen können wir dies nur, indem wir den persönlichen Kontakt zwischen Empfänger und Zusteller vermeiden – so wie wir es im Nachtexpress mit der quittungslosen Zustellung bereits seit über 55 Jahren umsetzen“, so Donald Pilz, CEO von nox NachtExpress.

Angesichts der aktuellen Situation hat sich das Unternehmen deshalb dazu entschlossen, seine Expertise rund um die kontaktlose Zustellung zu teilen. Als erste Informationsquelle wurde dazu die Website www.kontaktlose-logistik.de geschaltet. Hier finden Interessenten einen ersten Überblick und können einen Schnelltest zur Implementierung der kontaktlosen Logistik machen. Geplant sind zudem weitere Informationsmaterialien wie ein White Paper.

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