Krebshilfe: Universal Transport spendet für Fruchtalarm

Das Projekt Fruchtalarm hilft krebskranken Kindern und ihren Angehörigen dabei, für ein paar Stunden dem belastenden Klinikalltag zu entfliehen.

Holger Dechant, Geschäftsführer der Universal Transport Gruppe, und Carmen-Eliza Schilling, Geschäftsführerin der Fruchtalarm gGmbH. | Bild: Universal Transport
Holger Dechant, Geschäftsführer der Universal Transport Gruppe, und Carmen-Eliza Schilling, Geschäftsführerin der Fruchtalarm gGmbH. | Bild: Universal Transport
Tobias Schweikl

Ein kerzengeschmückter Baum, glückliche Kindergesichter, der Geruch von Weihnachtsgebäck liegt in der Luft. Für die meisten von uns ist Weihnachten vor allem ein Fest im behaglichen Zuhause. Das ist für Kinder auf der Krebsstation ganz anders. Insbesondere die Weihnachtszeit zeigt den kleinen Patientinnen und Patienten und ihren Familien schmerzlich, wie sehr sich ihr Leben verändert hat. Um den Kindern und ihren Angehörigen dabei zu helfen, für ein paar Stunden dem belastenden Klinikalltag zu entfliehen, hat der Großraum- und Schwerlastspezialist Universal Transport wie im vergangenen Jahr das Kinderkrebsprojekt Fruchtalarm mit einer Spende unterstützt.

„Das Team ist unglaublich kreativ und leistet insbesondere in dieser schweren Pandemiezeit auch mit den zusätzlichen Onlineangeboten großartige Arbeit, um schwerkranken Kindern positive Abwechslung in den sonst so strikt fremdbestimmten Krankenhausalltag zu bringen“, sagt Holger Dechant, Geschäftsführer der Universal Transport Gruppe, und ergänzt: „Glückliche Kindergesichter auf einer Krebsstation zu sehen, ist einfach unbezahlbar schön.“

Die Kinder zu aktivieren, zu Kreativität anzuregen und vor allem ein Stück Selbstbestimmung wiederzugeben sind wesentliche Ziele des Projekts. Seit nunmehr elf Jahren rollt Fruchtalarm mit der mobilen Kindercocktailbar über die Flure von Kinderkliniken in Deutschland und mixt gemeinsam mit den kleinen Patientinnen und Patienten bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails. In Zeiten der Pandemie kommt ersatzweise ein Cocktailkoffer per Post, bei dem sich die Kids im Shaken und Mixen ausprobieren können. Lustig bunte Mitmach-Videos bei YouTube inklusive.

Fruchtalarm ist mittlerweile auf Kinderkrebsstationen in ganz Deutschland ein wöchentliches Highlight. Dabei geht es vorrangig um Spaß und Abwechslung und natürlich um reichlich Vitamine – und das nicht nur an Weihnachten.

„Wir sind unglaublich stolz und dankbar für das, was wir bisher erreicht haben. Ohne die zahlreichen Spender:innen und Unterstützer:innen und unsere 250 ehrenamtlichen ‚Fruchties‘ hätten wir das nie geschafft. Universal Transport unterstützt uns in diesem Jahr gleich doppelt. Neben seiner eigenen Spende sammelt das Unternehmen zusätzlich Geld mit der Versteigerung eines Fußballtrikots, das die Unterschriften von ehemaligen Spielern von Arminia Bielefeld trägt“, berichtet Carmen-Eliza Schilling, Geschäftsführerin der Fruchtalarm gGmbH.

„Unsere Reise geht natürlich noch weiter und wir sind längst nicht am Ende unserer Mission. Sobald es möglich ist, werden wir in weiteren deutschen Kliniken wie Ulm und Karlsruhe den Fruchtalarm starten und unsere Aktivitäten auch auf europäische Nachbarländer ausdehnen“, so Schilling.

Bis August 2021 konnte Fruchtalarm seine regelmäßigen Aktionen auf 33 deutsche Kinderkrebsstationen ausdehnen, weitere sind in Planung. Ziel ist es, irgendwann in allen rund 50 Kinderkrebsstationen deutschlandweit sowie international vertreten zu sein. Die Universal Transport Gruppe will Fruchtalarm weiter auf diesem Weg begleiten.

Printer Friendly, PDF & Email