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Krisen treiben Tankkosten: Verteuerung bei Diesel stärker als bei Benzin

(dpa/ots) Kraftstoffpreise in Deutschland steigen laut ADAC: Super E10 kostet nun durchschnittlich 1,734 Euro pro Liter, Diesel 1,718 Euro. Ursachen sind höhere Rohölpreise und geopolitische Spannungen. Günstigste Tankzeiten sind abends, Preise variieren lokal.

Kraftstoffpreise in Deutschland steigen laut ADAC wieder. Gründe sind höhere Rohölpreise und geopolitische Spannungen. | Bild: ADAC
Kraftstoffpreise in Deutschland steigen laut ADAC wieder. Gründe sind höhere Rohölpreise und geopolitische Spannungen. | Bild: ADAC
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Tobias Schweikl

Die Autofahrerinnen und Autofahrer müssen fürs Tanken wieder etwas mehr bezahlen als vor einer Woche. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,734 Euro, das sind 0,6 Cent mehr als in der Vorwoche.

Deutlich stärker verteuert hat sich Diesel-Kraftstoff: Für einen Liter muss man im Schnitt 1,718 Euro bezahlen und damit 1,3 Cent mehr. Der Anstieg der Kraftstoffpreise ist in erster Linie auf die höheren Rohölnotierungen zurückzuführen. Ein Barrel Öl (entspricht 159 Liter) der Sorte Brent kostet knapp unter 83 US-Dollar, in der Vorwoche waren es bei ähnlichem Euro-Dollar-Wechselkurs noch rund 80 Dollar.

Als Grund für den höheren Ölpreis sieht der ADAC die gestiegene Nachfrage sowie die zahlreichen Krisenherde, allen voran die Spannungen im Nahen Osten mit Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer.

ADAC Auswertungen zeigen, dass die günstigste Zeit zum Tanken zwischen 20 und 22 Uhr liegt, aber auch zwischen 18 und 19 Uhr sind die Preise besonders niedrig. In den Morgenstunden ist Tanken meist um mehrere Euro teurer. Auch Vergleichen lohnt sich, denn die Spritpreise an den Tankstellen unterscheiden sich lokal häufig erheblich.

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