Krone: 50 Millionen Euro für Werk und Produktqualität

Laut einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung will der Hersteller neben den Landmaschinen auch in der Nutzfahrzeugsparte massiv investieren, vor allem in die Produktqualität.

Am laufenden Band: Die Nutzfahrzeugsparte von Krone will in den nächsten Jahren bis zu 50 Millionen Euro in Werk und Produkte investieren. Neuzugang im Sortiment: Der Krone KEP-Shuttle. | Foto: Krone
Am laufenden Band: Die Nutzfahrzeugsparte von Krone will in den nächsten Jahren bis zu 50 Millionen Euro in Werk und Produkte investieren. Neuzugang im Sortiment: Der Krone KEP-Shuttle. | Foto: Krone
Johannes Reichel

Nutzfahrzeughersteller Krone will nach dem Landmaschinenwerk Spelle auch das Nutzfahrzeugwerk in Werlte massiv modernisieren. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) aus einem Gespräch mit der Geschäftsleitung. Laut Bericht will der Hersteller von Anhänger und Aufbauten in den nächsten fünf Jahren bis zu 50 Millionen Euro in den Werksausbau investieren. Man wolle den gesamten Standort noch einmal "vernünftig überplanen", äußerte Krone-Chef Bernard Krone gegenüber der Zeitung. Dabei solle vor allem in die Produktqualität investiert werden, etwa mit Hilfe einer neuen Lackieranlage. Darüber hinaus kündigte der Hersteller gegenüber der NOZ den Bau eines neuen Logistikzentrums für den Landtechnik Fachbetrieb Krone (LVD) in Bawinkel an. Angrifflust signalisierte das Unternehmen auch anhand der jüngsten Geschäftszahlen:Der Umsatz sei um 6 Millionen Euro auf 1,084 Millarden gestiegen, man stehe mit 18,7 Prozent Marktanteil kurz vor der Markführerschaft, erklärte der Hersteller vollmundig. Anfang des Jahres hatte Krone den Standort in der Türkei Tire bei Izmir vollständig übernommen. Erst jüngst hatte der Hersteller den Einstieg in die Fertigung von KEP-Aufbauten verkündet und überraschend bereits ein 3,5-Tonnen-Fahrzeug auf Basis Iveco Daily präsentiert (siehe logistra.de), das bei DHL in Einsatz gehen soll.

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