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Krone und Liebherr präsentieren modulares Plug-and-Play-Kühlaggregat

Kühllösung Celsineo setzt auf drei redundante Module mit jeweils autarkem Kältekreislauf. Kühlen und Abtauen soll so gleichzeitig möglich sein und Temperaturen auch bei Kühlausfall konstant bleiben.

Celsineo ist die neue modulare Kühllösung von Krone und Liebherr. | Foto: Julian Kral
Celsineo ist die neue modulare Kühllösung von Krone und Liebherr. | Foto: Julian Kral
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Julian Kral

Das Fahrzeugwerk Bernard Krone und die Firmengruppe Liebherr sind eine Partnerschaft für die Entwicklung und den Vertrieb sowie Service von Kühlaggregaten eingegangen. Als erstes System-Konzept präsentieren die Unternehmen die neue Marke „Celsineo“ und die dazugehörige gleichnamige Kühllösung, die aus drei redundanten Modulen besteht. „Kältetransport lebt vom Anhalten der Kühlkette“, so Uwe Sasse, Managing Director Development bei Krone, im Rahmen der Präsentationsveranstaltung der neuen Lösung, „Wenn bei Celsineo ein Modul abtaut, kühlen die anderen beiden weiter.“ Temperaturspitzen sollen so verhindert werden und auf kleinere Schwankungen im Bereich um ein bis drei Grad Celsius reduziert werden. Auch bei Ausfall eines Moduls fangen die restlichen Module in dem hermetischen Kältekreis die Kühlleistung auf, der Transport kann so zu Ende gebracht werden, bevor es in die Werkstatt geht. Celsineo soll fürs Erste exklusiv bei Krone Trailern verfügbar sein.

Bei geringer Auslastung, wenn beispielsweise die Türen des Trailers länger nicht geöffnet werden und die Temperatur konstant ist, soll die dreiteilige Lösung besonders sparsam im Verbrauch sein. Einzelne Module könnten dann auch in eine Art Schlafmodus schalten und Strom sparen, so Liebherr. Das Gewicht des gesamten Kühlsystems ist allerdings etwas höher als bei einer Einzellösung. Laut Liebherr wiegt ein einzelnes Modul etwa 100 Kilogramm. Dafür benötigt das System weniger Kältemittel, etwa 1,15 Kilo pro Modul, in Summe also knapp 3,5 Kilo statt der etwa sechs bis acht Kilo bei der Konkurrenz, erklärt der Kälteexperte.

Plug 'n play für einfacheren Support und Upgrades

Als weiteren Clou von Celsineo nennen die Unternehmen die plug’n play Funktionalität des Systems. Die Module sollen bei der Wartung oder Reperatur leicht von, für das neue System extra geschulten, Servicepartnern von Krone getauscht werden können. Der Kühltechniker entfällt, es braucht lediglich einen Mechatroniker, so Krone. Dadurch könnten Trailer- und Kühlaggregat in einem Durchgang gewartet werden. Das spielt auch künftigen Upgrades in die Hände, wie beispielweise an die jeweiligen Kühlanforderungen angepasste Module oder neue Technologie, aber auch mögliche Verbote und Restriktionen könnten durch neue mit dem System kompatible Module eingehalten werden.

Angetrieben wird das System trotz innovativer Modularität allerdings vorerst weiterhin von einem klassischen Dieselaggregat, dessen Leistung soll immerhin unter 18 KW liegen und sparsamer sein als bei der Konkurrenz. Der Verkaufsstart von Celsineo ist für die "transport logistic"-Messe vom 4. bis 7. Juni in München geplant.

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