L.I.T.: 48 Leichtbauzüge für mehr Effizienz

Dienstleister verspricht sich bis zu 40 Prozent geringeren CO2-Ausstoß zu einem größeren Lkw. Basisfahrzeug Mercedes Atego, Aufbau von Orten.
Leicht gemacht: Mit den Leichtbauzügen will L.I.T. Umwelt und Geldbeutel schonen. | Foto: L.I.T.
Leicht gemacht: Mit den Leichtbauzügen will L.I.T. Umwelt und Geldbeutel schonen. | Foto: L.I.T.
Johannes Reichel

Die L.I.T. (Logistik, Information, Transport) Unternehmensgruppe aus Brake hat 48 Ultraleichtzüge beim Fahrzeugbauer Orten in Auftrag gegeben. Mit den neuen Gespannen, von denen 18 bereits im April in den Einsatz gingen, will das Unternehmen im Vergleich zu einem größeren Lkw bei gleichem Volumen bis zu 40 Prozent an CO2 einsparen. Kostenvorteile verspricht sich der Logistiker trotz der kommenden Maut auch für Lkw unter 12 Tonnen.

Die Leichtzüge basieren auf dem Mercedes Atego 823 und werden von Orten Fahrzeugbau aus Bernkastel-Kues umgebaut. Sie verfügen über 11,99 Tonnen Gesamtgewicht bei fünf Tonnen Nutzlast und über 2500 Millimeter lichte Innenbreite sowie 3000 Millimeter lichte Innenhöhe im Aufbau. Beim Bau der neuen Fahrzeuge habe für L.I.T. vor allem die Verbesserung der Sicherheit für Fahrten bei Sturm und Wind im Vordergrund gestanden. Alle Aufbauten seien deshalb aus Aluminium und eloxierten Einsteckbrettern gefertigt worden. Um weitere Stabilität zu geben,habe man im vorderen Bereich der Aufhänger zudem Sturmstützen neu positioniert und montiert. Die Fahrzeuge verfügen darüber hinaus über ein Hubdach, das Zugfahrzeug über eine Dachschlafkabine. L.I.T. sieht sie daher auch für den Fernverkehr geeignet.

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