Ladungsträger: EPAL definiert eigene Chemiepaletten

Die European Pallet Association e.V. (EPAL) hat die Anforderungen an die EPAL CP-Paletten in ihr technisches Regelwerk übernommen. Praxistests beim Fraunhofer IML.

Die EPAL hat ihre Anforderungen an Chemiepaletten definiert. | Bild: EPAL
Die EPAL hat ihre Anforderungen an Chemiepaletten definiert. | Bild: EPAL
Tobias Schweikl

Nach Gesprächen mit Verwendern aus der chemischen Industrie hat die European Pallet Association e.V. (EPAL) die Anforderungen an EPAL CP-Paletten definiert und in ihr technisches Regelwerk aufgenommen. Darüber hinaus wurden die EPAL-Chemiepaletten im Dortmunder Verpackungslabor des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML getestet. Die Testergebnisse sollen die Funktionalität der für Sack- und Fassware belegen und entsprechen laut EPAL den Anforderungen der chemischen Industrie an Holzladungsträger.

 „Das Feedback der Verwender der chemischen Industrie auf die geänderten technischen Anforderungen war bei allen Gesprächen positiv und wir haben eine große Akzeptanz und Unterstützung für die EPAL Chemiepaletten erfahren“, so EPAL-CEO Christian Kühnhold.

Die EPAL-Chemiepaletten entsprächen in vollem Umfang der Nachfrage nach IPPC-behandelten und getrockneten Qualitätspaletten, die die Sicherheitsansprüche der chemischen Industrie erfüllen, so das Unternehmen. Es stehen die neun verschiedenen CP-Typen (CP1 bis CP9) zur Verfügung. Die Typen CP 1 bis 5 sind sogenannte Kufenpaletten und werden vom überwiegenden Teil aller Chemieunternehmen benutzt. CP 6 bis 9 sind so genannte Doppeldeck-, Rahmen- oder Fensterpaletten, die aufgrund ihrer Konstruktion stabiler sind als EPAL CP 1 bis 5.

Erste EPAL-Hersteller haben bereits mit der Produktion begonnen.

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