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Lagerlogistik: Trumpf kombiniert Automatisierung und manuelle Prozesse

In das neue Logistikzentrum in Ditzingen wurden 40 Millionen Euro investiert, 1.500 Lieferungen werden täglich verarbeitet. Hohe Flexibilität durch gezielte Automatisierung, etwa im Kleinteilelager für Schnelldreher.
Die Mischung macht's: Trumpf setzt in seinem neuen Logistikzentrum in Ditzingen auf die Kombination aus automatisierten und manuellen Prozessen. | Foto: Trumpf/David Franck
Die Mischung macht's: Trumpf setzt in seinem neuen Logistikzentrum in Ditzingen auf die Kombination aus automatisierten und manuellen Prozessen. | Foto: Trumpf/David Franck
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Johannes Reichel

Das Hightech-Unternehmen Trumpf hat am Stammsitz in Ditzingen ein neues Logistikzentrums eröffnet. Das Unternehmen investierte dort in den letzten zwei Jahren rund 40 Millionen Euro. Als Generalplaner fungierte die Firma io-consultants aus Heidelberg. Der Neubau wurde erforderlich, da das bestehende Zentrallager aufgrund des starken Wachstums der Trumpf Gruppe an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Mit mehr als 30.000 lagerhaltigen Materialien und ca. 1.500 Lieferungen täglich ist das aktuelle Zentrallager in Ditzingen Dreh- und Angelpunkt des weltweiten Logistik-Netzwerks. Von hier werden sowohl Endkunden als auch Service-Organisationen und Tochtergesellschaften mit Ersatzteilen versorgt. Der Großteil der Sendungen soll bereits am nächsten Morgen sein Ziel erreichen.

„Der hohe Grad an Flexibilität in den Lagerprozessen in Verbindung mit gezielt eingesetzter Automatisierungstechnik sorgt für hohe Reaktionsfähigkeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Durchlaufzeiten“, erläutert Adrian Siegler, Partner bei den Beratungs- und Planungsunternehmen.In der Lagersteuerung werden Eilaufträge prioritär behandelt. Durch eine Mischung aus automatisierten und manuellen Lagerprozessen sei es möglich, flexibel auf Veränderungen wie z.B. Auftragsschwankungen reagieren zu können, beschreibt der Anbieter. Ein neues Lagerverwaltungssystem auf Basis von SAP EWM mit direkter Kopplung des Automatiklagers soll die Reaktionsfähigkeit erhöhen. Durch einen parallelen Daten- und Materialfluss in der gesamten intralogistischen Kette erziele man zugleich hohe Transparenz.

Das neue 13.000 Quadratmeter große und 20 Meter hohe Gebäude an der Bundesautobahn A81 beherbergt neben einem automatischen Kleinteilelager mit mehr als 23.000 Behälterstellplätzen für schnelldrehende Teile ein manuelles Fachbodenregal auf vier Ebenen für Klein- und Mittelteile sowie verschiedene Palettenregale für Groß- und Sperrigteile. Integriert in den Neubau entstehen 1.700 Quadratmeter Bürofläche. Dem Vorbild anderer Standorte folgend, plant man zudem der Bau eines Fitnessstudios auf dem Dach des Logistikzentrums.

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