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Lagermodernisierung: Paul Vahle verdoppelt Logistikfläche

Nach einer umfassenden Modernisierung von Produktion und Logistik hat die Vahle Gruppe ein neues Kleinteilelager in Betrieb genommen. Der Energiebedarf im AKL wurde um 25 Prozent reduziert.

Haben das neue automatische Kleinteilelager der Vahle GmbH & Co. KG eröffnet (v.l.n.r.): Mirko Becker, Projektleiter Jungheinrich, Achim Dries, CEO Vahle Group, Joachim Krieger, Beiratsvorsitzender Vahle Group, Elke Kappen, Bürgermeisterin Kamen, Uwe Dieckmann, Stv. Betriebsratsvorsitzender Vahle Group, Katrin Bacht, Gesellschafterin Vahle Group, Rüdiger Kuhn, Leiter Logistik Vahle Group. | Bild: Vahle
Haben das neue automatische Kleinteilelager der Vahle GmbH & Co. KG eröffnet (v.l.n.r.): Mirko Becker, Projektleiter Jungheinrich, Achim Dries, CEO Vahle Group, Joachim Krieger, Beiratsvorsitzender Vahle Group, Elke Kappen, Bürgermeisterin Kamen, Uwe Dieckmann, Stv. Betriebsratsvorsitzender Vahle Group, Katrin Bacht, Gesellschafterin Vahle Group, Rüdiger Kuhn, Leiter Logistik Vahle Group. | Bild: Vahle
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Tobias Schweikl

Die Paul Vahle GmbH & Co. KG hat ihr Lager in Kamen für 2,5 Millionen Euro modernisiert. Der Systemanbieter für mobile Industrieanwendungen versorgt von dort aus die angeschlossene Produktion mit Einzelteilen. Ab sofort erfolgt die Kommissionierung automatisch über Lagertechnik aus dem Hause Jungheinrich. Zur offiziellen Eröffnung der Anlage kamen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

„Mit dieser Investition hat sich Vahle in die Zukunft katapultiert und schafft die Grundlage, um sämtliche der Produktion vor- und nachgelagerten Prozesse nachhaltig zu optimieren“, so Achim Dries, Geschäftsführer der Paul Vahle GmbH & Co. KG.

Herzstück des neuen Systems ist ein automatisches Kleinteilelager (AKL) mit 7.314 Stellplätzen. Behälter in den Formaten 600 x 400 und 300 x 400 Millimeter werden dort doppeltief beziehungsweise vierfachtief-quer gelagert. Die Fahrgeschwindigkeit des Regalbediengeräts (RBG) liegt bei sechs Metern pro Sekunde.

Vahle sei das weltweit erste Unternehmen, in dem das von Jungheinrich 2018 vorgestellte Regalbediengerät STC zum Einsatz kommt, so Jürgen Wagenknecht, verantwortlicher Projektleiter von Jungheinrich. Es verfügt über speziell auf das Fahrverhalten abgestimmte Energiepuffer, „Super Caps“ genannt. Diese speichern die bei Bremsvorgängen freigesetzte Energie und geben sie beim Beschleunigen an das Antriebssystem zurück. Dadurch reduziere sich bei Vahle der Energiebedarf und insbesondere die erforderliche Anschlussleistung des Regalbediengerätes gegenüber herkömmlichen Systemen um bis zu 25 Prozent.

Eigene Stromschiene

Die Energieübertragung stellt das Vahle-eigene Stromschienensystem „vConductor VKS 6“ sicher. Auf diese Weise ermöglicht es das Unternehmen seinen Kunden, sich das Stromschienensystem live im Betrieb anzusehen. Durch ein innovatives Fahrschienen-Design und den platzsparend im Mastfuß integrierten Antrieb erzielt das RBG auch besonders geringe Anfahrmaße. Das Ergebnis sei ein geringerer Platzbedarf bei gleichzeitig höherer Lagerkapazität und höherem Durchsatz.

Um darüber hinaus die Kommissionierleistung in der Versandlogistik zu erhöhen, wurde parallel zum automatischen Kleinteilelager eine moderne Pick-to-Light-Anlage installiert, die mit einem Durchlaufregal für bis zu 600 Schnelldreher-Komponenten verbunden ist.

Errichtet wurden darüber hinaus ein Breitganglager und Kragarmregale für Langgüter. Durch die Modernisierung hat sich die Logistikfläche auf rund 3.500 Quadratmeter fast verdoppelt.

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