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Lagertechnik: Knapp liefert neues Shuttle-System für Schukat

Elektronik-Vertrieb rüstet automatisches Kleinteilelager mit einem neuen Shuttle-System von Knapp aus, das damit Kundenpremiere in Deutschland feiert. Schnelle Reaktion auf Belastungserhöhungen.
Mehr Tempo bei Auftragsspitzen: Das neue Shuttle-System von Knapp soll bei Schukat höhere Flexibilität je nach Auftragslage ermöglichen. | Foto: Knapp AG
Mehr Tempo bei Auftragsspitzen: Das neue Shuttle-System von Knapp soll bei Schukat höhere Flexibilität je nach Auftragslage ermöglichen. | Foto: Knapp AG
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Redaktion (allg.)

Das Handelsunternehmen Schukat electronic Vertriebs GmbH rüstet sein neues Logistikzentrum am Unternehmenssitz in Monheim am Rhein mit einer neuartigen Lagertechnik aus. Wie der Intralogistikspezialist Knapp AG aus dem österreichischen Hart bei Graz mitteilt, kommen dort die neuen „OSR Shuttle Evo“ zum Einsatz. Sie sollen das automatische Kleinteilelager des Logistikzentrums bedienen. Dabei sei Schukat der erste Kunde aus Deutschland, der das System einsetzt.

Das Shuttlesystem soll sehr kurzfristig auf Belastungserhöhungen reagieren können, indem es zum Beispiel die Anzahl der Shuttles erhöht. Dank modularem Aufbau sei auch eine Erweiterung des Systems ohne zusätzliche Fördertechnik möglich, teilt Knapp mit. Zudem könne jedes Shuttle jeden Lift erreichen, was einen ständigen Zugriff auf alle Artikel ermöglicht. Innerhalb dieses Systems gebe es keinen Single Point of Failure.

Das 18,9 Meter hohe Automatikregal biete eine doppelt so hohe Lagerdichte wie die bisherige, manuell betriebene Fachbodenanlage. In der ersten Ausbaustufe umfasst die Lagerkapazität der neuen Anlage laut Knapp circa 64.000 Behälterstellplätze. Eine Erweiterung der Regalanlage von vier auf bis zu zehn Gassen mit circa 140.000 Behälterstellplätzen sei bereits vorgesehen.

Variabel nutzbare Stellplätze

Die Stellplätze lassen sich laut Knapp variabel nutzen. An einem Platz können durch gestapelte und vierfach unterteilte Behälter bis zu acht Chargen oder Artikel gelagert werden. Beispielsweise lassen sich zwei flache Behälter stapeln oder ein hoher Behälter einzeln lagern. Die flachen Behälter lassen sich bis zu viermal untergliedern, pro Behälter beziehungsweise Behälterunterteilung ist eine chargenreine Lagerung vorgesehen.

Mindestens 1.200 Pick-Positionen pro Stunde an sechs Kommissionierstationen erlaubt die Anlage in der ersten Ausbaustufe nach Angaben von Knapp. Es gäbe aber auch eine Option zur Erweiterung auf die doppelte Kapazität. Durch eine großzügige Planung bleibe zudem Platz für zusätzliche logistische Dienstleistungen. Derzeit steht bereits das Grundgerüst des neuen Schukat-Logistikzentrums, die Inbetriebnahme ist für Q3/2018 geplant. (ld)

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