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Lamberet: Chinesische Avic-Gruppe übernimmt 100 Prozent an französischem Trailerbauer

Aktionärswechsel bei der Lamberet-Gruppe: Vor kurzem hat das Unternehmen Xinfei France 100 Prozent der Anteile an Lamberet erworben.
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Johannes Reichel

Die Akquisition vom Lamberet SAS durch Xinfei France stehe für Kontinuität, so die Lesart des Herstellers: Erick Mejean werde in seinem Amt als geschäftsführender Direktor bestätigt und behalte den Aufsichtsrat von Lamberet SAS bei. Lamberet bleibe darüber hinaus ein im Handels- und Gesellschaftsregister von Bourg-en-Bresse (Ain, Frankreich) eingetragenes französisches Unternehmen. Der Aktionärswechsel ziehe zudem keinerlei Änderung im Management oder allgemeinen Betrieb der Gruppe nach sich, versichert der Trailer-Experte.

„Die Performance von Lamberet SAS und die Anstrengungen unserer Mitarbeiter in den vergangenen Jahren haben dazu geführt, dass einer der größten internationalen Hightech-Konzerne auf uns aufmerksam geworden ist", kommentierte Erick Mejean die Übernahme. Man sei nunmehr Mitglied eines mächtigen Industriekonzerns und werde seine Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit durch Nutzung von F&E-Synergien und Einkäufen der AVIC-Gruppe stärken. Darüber hinaus eröffne sich über Avic die Chance, sich auf neuen strategischen Märkten zu etablieren. Lamberet SAS wurde im April 2009 nach der Liquidation von Lamberet Contructions Isothermes SA gegründet. Zur Gruppe gehört die Lamberet Deutschland GmbH mit ihren Tochterunternehmen Kerstner und Frigo-Rent. Die deutschen Töchter waren von der Insolvenz der Muttergesellschaft im Jahr 2008 nicht betroffen. Xinfei France ist die französische Tochter der internationalen chinesischen Avic-Gruppe, die bisher hauptsächlich im Bereich der Aeronautik, aber auch mit Ausrüstungen für Bodenfahrzeuge und Kühlausrüstungen aktiv ist.

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