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Lebensmittellogistik: Amazon Prime Now liefert für Feneberg

Allgäuer Lebensmittelunternehmen sieht in der Kooperation mit dem Online-Händler eine Chance, gegen die großen Einzelhandelskonzerne ins E-Commerce-Geschäft vorzudringen. Lieferung von Lebensmitteln in München auch per Lastenrad.
David und Goliath: Der mittelständische Supermarktbetreiber Feneberg aus dem Allgäu kooperiert mit Amazon. Geliefert wird in München auch per Lastenrad. / Foto: Feneberg/Amazon
David und Goliath: Der mittelständische Supermarktbetreiber Feneberg aus dem Allgäu kooperiert mit Amazon. Geliefert wird in München auch per Lastenrad. / Foto: Feneberg/Amazon
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Johannes Reichel

Die Feneberg Lebensmittel GmbH aus Kempten im Allgäu hat eine Kooperation mit dem Schnelllieferservice Amazon Prime Now in München gestartet. Somit hätten Kunden des Dienstes Amazon Prime in München jetzt die Möglichkeit, im Feneberg-Shop bei Prime Now einzukaufen und sich die Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen, wahlweise binnen einer Stunde, teilte der Lebensmittler mit. Mit dieser Zusammenarbeit erweitere das regionale Unternehmen die Verfügbarkeit seiner Lebensmittel im Münchner Raum, teilte der Anbieter mit. Bisher ist das Kemptener Unternehmen mit drei Filialen und seinem Online-Lieferdienst „freshfoods by Feneberg“ im Stadtgebiet Münchens vertreten. "Im Feneberg-Shop finden die Kunden alle Lebensmittel des täglichen Bedarfs. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Eigenmarken und Eigenproduktionen: Regionale Frische aus dem Allgäu", wirbt der Anbieter. 4.000 Feneberg-Produkte sind über Prime Now erhältlich, von Obst und Molkereiprodukten, Wurst und Feinkost bis hin zu Tiefkühlprodukten und Drogerie- sowie Haushaltswaren.

Ab einem Mindestbestellwert von 20 Euro könnten Kunden sich die Produkte innerhalb des Lieferzeitraumes von Montag bis Samstag von 8 bis 22 Uhr nach Hause bringen lassen. Die Option "Same Hour" berechnet der Händler für 6,99 Euro, die Lieferung im Zwei-Stunden-Fenster ist dagegen kostenfrei. Verpackt und versandt werden die Lebensmittel nicht in den Märkten, sondern in einem eigenen city-nahen Lebensmittellager. Von dort würden die Waren abgeholt und zu den Kunden gebracht, teils auch per E-Lastenrad.

„Die Zusammenarbeit mit Amazon ist für uns der nächste logische Schritt in die Zukunft der Nahversorgung“, erklärt Hannes Feneberg, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Christof Feneberg leitet. „Unsere Erfahrungen mit dem Münchner Tochter-Unternehmen freshfoods by Feneberg können wir nun in Zusammenarbeit mit Amazon weiter ausbauen“, skizzierte der allgäuer Unternehmer weiter.

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