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Letzte Chance für Exporteure

Wer den rechtzeitigen Umstieg auf Atlas AES verpasst, kann sich mit einer vollwertigen Alternative behelfen.
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Redaktion (allg.)
Exportierende Unternehmen, die noch keinen Anschluss an das Zollsystem Atlas AES eingerichtet haben, werden nach Angaben der DBH Logistics IT AG voraussichtlich Schwierigkeiten bekommen, ihre Systeme noch rechtzeitig umzustellen. Vor dem verpflichtenden Start am 1. Juli 2009 würden sowohl die Zollbehörden als auch die seriösen IT-Dienstleister mit einer Flut von Anfragen konfrontiert, die jetzt schon kaum noch zu bewältigen sei. Allerdings gibt es laut DBH eine Alternative, die sich auch kurzfristig umsetzen lässt: Die Beauftragung eines so genannten „Dezentralen Kommunikationspartners“. In diesem Fall werden die Zollanmeldungen über den DezKP eingereicht, der über eine eigene Benutzer-Identifikationsnummer verfügt. Für den Exporteur entfällt damit das Antragsverfahren beim Zoll. Als „Dezentraler Kommunikationspartner“ agieren in der Regel die einschlägigen Softwareanbieter. Die Kosten müssen dabei nicht höher sein als bei einer direkten Anbindung an Atlas. Hintergrund: Ab Juli können Zollanmeldungen für Exporte nur noch über Atlas abgewickelt werden. Ausführende Unternehmen benötigen einen Atlas-Anschluss, der von einem zertifizierten Anbieter zur Verfügung gestellt wird. Zuvor muss beim Zoll jedoch ein Antrag gestellt werden, woraufhin das Unternehmen eine BIN (Benutzer-Identifikationsnummer) erhält. Alleine dieser Prozess dauert zwei bis vier Wochen.
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