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Letzte Meile: Temperaturgeführte Lieferung an Privathaushalte

Ein neuer Service des KEP-Dienstleisters trans-o-flex Express ermöglicht nun auch die Belieferung von Privatadressen mit aktiver Temperaturführung.
Der KEP-Dienstleister trans-o-flex bietet nun auch die temperaturgeführte Zustellung an Privathaushalte an, beispielsweise für Arzneimittel. | Foto: trans-o-flex
Der KEP-Dienstleister trans-o-flex bietet nun auch die temperaturgeführte Zustellung an Privathaushalte an, beispielsweise für Arzneimittel. | Foto: trans-o-flex
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Tobias Schweikl

Der auf die Branchen Pharma, Kosmetik und Elektronik sowie andere hochwertige Güter spezialisierte Logistikdienstleister trans-o-flex Express hat im September den neuen Service „Zustellung an Privatadresse“ eingeführt. „Wir haben immer mehr 2C-Sendungen im System, konnten deren Besonderheiten jedoch bisher nicht planerisch berücksichtigen, weil wir nicht wussten, dass es sich um 2C-Sendungen handelt“, so Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung. „Es ist nicht unser Ziel, ein weiterer Paketdienst für Privatempfänger zu werden. Aber wir wollen für unsere klassische Kundschaft, die immer mehr 2C-Sendungen hat, eine Lösung, die 100-prozentig funktioniert und die dauerhaft tragbar ist für alle Seiten: für Versender, für Empfänger und für den Logistikpartner.“
Dies gelte gerade auch für die besonderen Dienstleistungen von trans-o-flex. So sind auch die aktive Temperaturführung oder die Expressdienste mit der Privatzustellung kombinierbar. Das soll hohe Patientensicherheit bei sensiblen Arzneimitteln sicherstellen.
Besondere Anforderungen
Bei dem neuen Dienst „Zustellung an Privatadresse“ berücksichtigt der KEP-Dienstleister einerseits die besonderen Bedingungen solcher Belieferungen: dass es keine festen Öffnungszeiten gibt, zu denen angeliefert werden kann, dass Privatempfänger oft gar nicht zu Hause sind, wenn der Zusteller klingelt, dass weniger Packstücke pro Adresse abgegeben werden oder dass die Anfahrten oft länger sind. Andererseits sollen die Kosten, die mit diesen Bedingungen verknüpft sind, kein unkalkulierbares Risiko für den Versender darstellen.
Deshalb wurde ein Preismodell entwickelt, das die Mithilfe der Versender belohnt. „Kunden können künftig bereits bei der Datenübermittlung eine Sendung als Lieferung an eine Privatadresse kennzeichnen“, erläutert Albeck. „Dann wird diese Sendung automatisch mit dem vereinbarten Betrag für Privatempfänger in Rechnung gestellt.“ Dieser Preis soll laut Albeck immer niedriger sein, als wenn eine Sendung an eine Privatadresse nicht als Privatzustellung gekennzeichnet wird. „Wenn der Fahrer erkennt, dass er an eine Privatadresse zustellt, die nicht als solche gekennzeichnet ist, wird ein Standardzuschlag für eine Lieferung an Privatadresse abgerechnet. Der ist höher als der mit dem Kunden vereinbarte Preis für die Privatzustellung, weil er einen Verwaltungszuschlag enthält.“
Was ist privat?
Damit die Fahrer nicht unberechtigt Adressen als Privatadressen kennzeichnen, wurden sie seit Mai speziell trainiert. „Alle Fahrer müssen seitdem Privatadressen auf ihrem Ausliefercomputer kennzeichnen“, berichtet Albeck. Für die Klassifizierung von Privatadressen wurde eine klare Definition entwickelt. „Wir fassen darunter alle Zustellungen an eine Privatwohnung oder eine Firma, die über keine festen Annahme- bzw. Öffnungszeiten verfügt und deren Adresse offensichtlich zu Wohnzwecken genutzt wird.“

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