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Licht-Test 2018: Bei Lkw und Transportern sieht‘s düster aus

Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe und die Deutsche Verkehrswacht haben die Beleuchtung von Kraftfahrzeugen untersucht. Die Nutzfahrzeuge liefern erschreckende Ergebnisse.

Nutzfahrzeuge schneiden beim Lichttest der Deutschen Verkehrswacht und des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe besonders schlecht ab. | Foto: Pixabay / webandi
Nutzfahrzeuge schneiden beim Lichttest der Deutschen Verkehrswacht und des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe besonders schlecht ab. | Foto: Pixabay / webandi
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Tobias Schweikl

Defekte Beleuchtungsanlagen an Transportern, Lkw und Bussen stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Dennoch sind 31 Prozent der Nutzfahrzeuge in der dunklen Jahreszeit mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs. Das ergab die Bilanz der Oktober-Aktion „Licht-Test 2018“, die der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) jetzt veröffentlichten.

Mehr als 4 700 Licht-Tests in den Mitgliedsbetrieben der Kfz-Innungen flossen in die Statistik ein. Im Ergebnis hat sich die Mängelquote zwar um 1,5 Prozentpunkte gegenüber 2017 verbessert. Aber die Zahlen bliebe alarmierend hoch, so die Deutsche Verkehrswacht.

Die Hauptscheinwerfer führen die Mängelliste mit 22,8 Prozent an (2017: 22,4 Prozent). Dabei ist der Anteil der Blender mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern auf 8,4 Prozent gesunken (2017: 10,1 Prozent), während die Quote zu niedrig eingestellter Frontlichter mit 7,9 Prozent nahezu unverändert blieb (2017: 7,8 Prozent). Bei 5,5 Prozent der Nutzfahrzeuge stellten die Prüfer sogar einen vollständig ausgefallenen Scheinwerfer fest (2017: 4,1 Prozent), einen Totalausfall bei 0,7 Prozent (2017: 0,5 Prozent). Ähnlich schlechte Resultate lieferte auch die Heckbeleuchtung mit Defekten an 11,2 Prozent der Fahrzeuge (2017: 9,3 Prozent). Das Bremslicht fiel bei 4,1 Prozent der Tests auf (2017: 4,3 Prozent).

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