Linde Material Handling: Generationswechsel bei Schnellläufern

Ergonomischer, kompakter und sparsamer – bei Linde Material Handling steht eine Produktoffensive bei den Fahrerstand- und Fahrersitzhubwagen an.
Der Linde T20 wird um 20 Millimeter schmaler als der Vorgänger und soll deshalb besonders in engen Umgebungen gut zurechtkommen. | Foto: Linde Material Handling
Der Linde T20 wird um 20 Millimeter schmaler als der Vorgänger und soll deshalb besonders in engen Umgebungen gut zurechtkommen. | Foto: Linde Material Handling
Tobias Schweikl

Der Staplerhersteller Linde Material Handling überarbeitet in mehreren Stufen seine gesamten Fahrerstand- und Fahrersitzhubwagen, auch Schnellläufer genannt. Die Geräte, die hauptsächlich bei internen Streckentransporten, Rangieraufgaben und dem Be- und Entladen von Lkw eingesetzt werden, sollen leichter zu bedienen, schmäler und sparsamer im Verbrauch werden. Zudem wird das Produktprogramm um zusätzliche Modellvarianten ergänzt.
Den Anfang macht Linde MH mit den Fahrerstand-Niederhubwagen „T14 S“, „T20 S/SF“ und „T25 S/SF“ im Traglastbereich von 1,4 bis 2,5 Tonnen sowie die Fahrerstand-Doppelstockbelader „D12 S“ und „D12 SF“ mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit und einer Hubhöhe von 2.124 Millimetern.
Bei den Fahrerstand-Niederhubwagen wächst das Produktprogramm um ein Einstiegsmodell mit 1,4 Tonnen Tragfähigkeit sowie ein größeres Modell mit 2,5 Tonnen Tragfähigkeit, die das bisherige 2,0-Tonnen-Modell ergänzen. Darüber hinaus lassen sich die Niederhubwagen – mit Ausnahme des Einstiegsmodells Linde T14 S – und der Doppelstockbelader wahlweise mit den zwei unterschiedlichen Bedienkonzepten ausrüsten.
Bei der S-Version steht der Fahrer im Winkel von 90 Grad zur Fahrbahn, was seine Sicht in beide Fahrtrichtungen und auf die Umgebung verbessert. Bei der SF-Version steht der Fahrer frontal zur Fahrtrichtung und soll so eine besonders gute Sicht auf die Last haben. Diese Variante empfiehlt der Hersteller bei überproportionalem Anteil an Lkw-Beladung. Neu ist außerdem, dass sämtliche Fahrzeuge jetzt 770 Millimeter breit sind und damit 20 Millimeter schmaler als die Vorgängerversionen.
Bei allen Modellen ist der Fahrerarbeitsplatz serienmäßig gefedert und vollständig vom Chassis abgekoppelt. Das soll die auf den Fahrer einwirkenden Schwingungen und Vibrationen maßgeblich reduzieren. Zusammen mit der gepolsterten Rückenlehne soll das Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen.

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