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Lithium-Ionen-Stapler: Hilfe für Umsteiger

Ein Analysetool für konventionelle Elektrostapler und ein Komplettsystem aus Ladegerät und Batterie sollen den Einstieg in die Lithium-Ionen-Technik erleichtern.
Das Ladegerät und der Lithium-Ionen-Akku von Micropower sind aufeinander abgestimmt. Mit dem Stapler kommunizieren sie über den CAN-Bus. | Foto: Micropower
Das Ladegerät und der Lithium-Ionen-Akku von Micropower sind aufeinander abgestimmt. Mit dem Stapler kommunizieren sie über den CAN-Bus. | Foto: Micropower
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Tobias Schweikl

Der Batterie- und Ladetechnikspezialist Micropower GmbH bietet mit seinem modularen „LIONBRIX“-System eine Lithium-Ionen-Nachrüstlösung für Elektrogabelstapler an. Das System besteht aus aufeinander abgestimmten Ladegeräten und den passenden Lithium-Ionen-Batterien im staplerüblichen Batterietrog. Je nachdem, ob die Batterie eines Gegengewichtsstaplers, eines Hoch- bzw. Niederhubwagens oder eines FTS ersetzt werden soll, konfiguriert das Unternehmen eine individuelle Lithium-Ionen-Batterie nach Kundenanforderung.
Die Bandbreite reicht von den bei Flurförderzeugen üblichen 24/48/80 Volt bis hin zu 400 Volt bei 1.000 Ah. Das Batteriemanagementsystem „e-BRIX“ und die Ladegeräte kommunizieren dabei über CAN-Bus miteinander. Auch Fahrzeug und Batterie können laut Micropower über CAN-Bus notwendige Informationen austauschen. Als Alternative ist ein separater Entladeanzeiger verfügbar, mit dem der Ladestand der Batterie kontrolliert werden kann.
Nutzungsdaten sammeln

Für wechselwillige Nutzer von Blei-Säure-Staplern bietet das Unternehmen zudem eine Einsatzanalyse an. Damit soll anhand konkreter Betriebsdaten festgestellt werden, ob sich der Einsatz eine Lithium-Ionen-Systems rechnet. Ein Datenlogger („ACCESS-BLU“) erfasst dabei bis zu 456 Datensätze aus dem Betrieb des Fahrzeugs. Er sei laut Micropower „mit den meisten Fahrzeugen“ kompatibel und wird zwischen Fahrzeug und Blei-Batterie installiert. Eine Battery-Monitoring-Unit („ACCESS BMU“) erfasst den Batteriestatus, den Verlauf von Ladung und Entladung sowie den Säurestand und die Temperatur in der Batterie. Das ACCESS-Servicetool ermöglicht zudem das Auslesen der Ladestatistiken.
Alle Elemente der ACCESS-Baureihe kommunizieren drahtlos miteinander und liefern auf dem Notebook des Anwenders einen Überblick über den Fahrzeug- und Batterieeinsatz. Man kann dann nach Betriebspausen suchen, in denen zwischengeladen werden könnte. Auch die notwendigen Dimensionen einer Li-Ionen-Batterie können auch den Daten abgeleitet werden. Daraus lässt sich schließlich eine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen. ts

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