Lkw-Absatz: Daimler stärkt Asien und Afrika

Daimler Trucks Asia will künftige Wachstumschancen in Asien und Afrika besser nutzen und baut deshalb die Kooperation der beiden Nutzfahrzeugtöchter Mitsubishi Fuso und Daimler India aus. Gemeinsames Ziel ist es, weltweit bis zum Jahr 2020 rund 290.000 Einheiten zu verkaufen.
Tobias Schweikl
Der Nutzfahrzeughersteller Mercedes-Benz forciert sein Asiengeschäft. Daimler Trucks Asia intensiviert deshalb die Zusammenarbeit der beiden asiatischen Nutzfahrzeugtöchter Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) und Daimler India Commercial Vehicles (DICV). Bis zum Jahr 2020 sollen die beiden Unternehmen weltweit 290.000 Einheiten verkaufen, wobei wichtige Absatzmärkte in Asien und Afrika gesehen werden. Fünf neue Fuso-Lkw-Modelle werden deshalb seit Mai 2013 im DICV-Produktionswerk in Chennai für den Export gefertigt. MFTBC ist bereits heute in mehr als 30 afrikanischen Märkten vertreten. Dabei liefert das Produktionswerk in Kawaski, Japan, komplett montierte Fuso-Lkw sowie auch zerlegte CKD-Sätze („completely-knocked-down“) an verschiedene Montagewerke in Afrika. In dem ostafrikanischen Staat Kenia beispielsweise zählt MFTBC bereits zu den wichtigsten Anbietern. Seit 1968 besteht eine Partnerschaft mit dem Generalvertreter "Simba Colt Motors" in Nairobi. Das Unternehmen verfügt über ein starkes regionales Händlernetz, über das künftig auch die in Indien produzierten Lkw vertrieben werden. Die Markteinführung der neuen Fuso-Lkw ist für den 6. September 2013 auf der Total Motor Show, Ostafrikas größter Automesse, geplant.
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