Lkw-Fahrermangel: Dachser fördert Transportunternehmer

Bei der Suche nach Berufskraftfahrern intensivier der Logistikdienstleister Dachser seine Aktivitäten. Dabei spielt der Fuhrparkmanager eine besondere Rolle.
Tobias Schweikl

Mit einer Ausbildungsinitiative will der Logistikdienstleister Dachser sein Netzwerk an Fahrern langfristig sichern und dem akuten Fahrermangel in der Branche entgegenwirken. Im Rahmen einer Verbundausbildung mit Transportunternehmern sollen neue Fahrer künftig in den Dachser-Niederlassungen ausgebildet werden. "Die Ausbildungsinhalte stimmen wir jeweils eng mit unseren Fuhrparkmanagern, unseren Verbundpartnern und der IHK ab, so dass extrem praxisnah gearbeitet werden kann", so Hermann Grünheidt, einer der Geschäftsführer der Dachser Service und Ausbildungs GmbH. In einer Professionalisierungsphase fahren sie anschließend für Transportunternehmer des Dienstleisters und vertiefen ihre Praxiserfahrung. Danach will das Unternehmen besondere Talente beim Schritt in die Selbstständigkeit unterstützen.
Dem Fuhrparkmanager kommt im Konzept eine entscheidende Rolle zu. Als Ausbildungspartner ermittelt er den Bedarf an Fahrpersonal, ist Bindeglied zwischen Fahrern und Niederlassung und kümmert sich um alle operativen Belange der Berufskraftfahrer. Derzeit schulen 38 Fuhrparkmanager in 41 Niederlassungen.
Dachser will mit dem Konzept auch das Image der Berufskraftfahrer verbessern. "Junge Menschen für einen Beruf in der Logistikbranche zu begeistern, ist und bleibt eine der entscheidenden Herausforderungen. Und die nehmen wir an", sagt Bernhard Simon, Chief Executive Officer (CEO) von Dachser. "Der Fahrerberuf braucht wieder eine besondere Wertschätzung. Und Wertschätzung fängt bei der Ausbildung an."

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