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Lkw-Fahrermangel: DVR will begleitetes Fahren ab 17

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR erhofft sich durch die Einführung des begleiteten Fahrens ab 17 Jahren im Lkw mehr und bessere Fahrer.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt die Einführung des begleiteten Fahrens ab 17 auch für den Lkw. | Foto: Daimler
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt die Einführung des begleiteten Fahrens ab 17 auch für den Lkw. | Foto: Daimler
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Tobias Schweikl

Mehr Berufskraftfahrer und eine bessere Qualität der Ausbildung – mit der Einführung des begleiteten Fahrens ab 17 Jahren (BF17) im Lkw könnte die duale Ausbildung zu Berufskraftfahrer effizienter erfolgen. Dies empfiehlt nun der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR.
„Bei der Ausbildung kommt es darauf an, eine möglichst lange Begleitphase zu erreichen. Die jungen Fahrer könnten intensiver von der Berufs- und Fahrerfahrung ihrer Kollegen profitieren“, so DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. Zudem müssten die theoretischen Ausbildungsinhalte enger mit der praktischen Fahrerfahrung verzahnt werden.
Gleichzeitig sei es durch BF17 möglich, geeignete Jugendliche für die Ausbildung zum Berufskraftfahrer anzusprechen und damit dem Nachwuchsmangel in der Branche zu begegnen. Über ein medizinisch-psychologisches Gutachten sollen die jungen Leute nachweisen, dass sie körperlich und geistig in der Lage sind, einen Lkw zu lenken.
Um die Maßnahme zu ermöglichen, muss das Mindestalter zum Erwerb der Fahrerlaubnisklasse C/CE (Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen) gesenkt und dafür die Voraussetzungen auf europäischer Ebene geschaffen werden. Eine entsprechende Initiative sei durch die Bundesregierung anzustreben, so der DVR.

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