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Lkw-Hersteller wird zum Transportdienstleister

Volvo Trucks liefert eine autonome Transportlösung an Brønnøy Kalk AS. Der Clou: die sechs Volvo FH werden nach transportierter Ladung abgerechnet.

Sechs selbstfahrende Lkw des Typs Volvo FH sollen Kalkstein auf einer fünf Kilometer langen und mit Tunneln gesäumten Strecke bewegen. | Bild: Volvo Trucks
Sechs selbstfahrende Lkw des Typs Volvo FH sollen Kalkstein auf einer fünf Kilometer langen und mit Tunneln gesäumten Strecke bewegen. | Bild: Volvo Trucks
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Tobias Schweikl

Volvo Trucks und das norwegische Unternehmen Brønnøy Kalk AS haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach welcher der Lkw-Hersteller mit einer gewerblichen autonomen Transportlösung für den Kunden Kalkstein aus einem Tagebau zu einer nahegelegenen Hafenanlage transportiert. Brønnøy Kalk kauft also nicht nur selbstfahrende Lkw, sondern eine komplette Transportdienstleistung. Der Kunde bezahlt nach Tonnage.

 „Das ist ein wichtiger Schritt für uns“, sagt Raymond Langfjord, Geschäftsführer des Abbaubetriebs. „In der Branche herrscht ein harter Wettbewerb. Wir suchen permanent nach Möglichkeiten zur langfristigen Verbesserung unserer Effizienz und Produktivität und sind durchaus bereit, neue Technologien und IT-Lösungen zu nutzen. Die autonome Transportlösung wird uns einen deutlichen Wettbewerbsvorteil auf dem hart umkämpften Weltmarkt bescheren.“

Die sechs selbstfahrende Lkw des Typs Volvo FH sollen das Material auf einer fünf Kilometer langen und mit Tunneln gesäumten Strecke bewegen, die das Bergwerk mit dem Steinbrecher verbindet. Die Lösung sei bereits erfolgreich erprobt, so Volvo Trucks. Ende 2019 soll die Anlage komplett in Betrieb gehen.

Die Vereinbarung folgt auf eine Reihe gelungener Automationsprojekte von Volvo Trucks für den Bergbau, die Zuckerrohrernte und die Abfallwirtschaft.

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