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Lkw-Maut: Abrechnungssystem vermischt leichte und schwere Lkw

Private Betreiber erhalten auf einigen Autobahnabschnitten offenbar zu hohe Vergütungen, weil nicht zwischen 7,5- und 12-Tonnern unterschieden werden kann.
Einige private Autobahnbetreiber haben wegen Felhlern im Abrechnungssystem offenbar unzulässige Vergütungen in Millionenhöhe erhalten. | Foto: Toll Collect
Einige private Autobahnbetreiber haben wegen Felhlern im Abrechnungssystem offenbar unzulässige Vergütungen in Millionenhöhe erhalten. | Foto: Toll Collect
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Tobias Schweikl

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, kann das Abrechnungssystem für die Lkw-Maut offenbar nicht zwischen kleinen 7,5-Tonnen-Lkw und großen 12-Tonnen-Lkw unterscheiden. Seit Jahren bereits fließen dem Bericht zufolge den privaten Autobahnbetreibern deshalb zu hohe Einnahmen zu. Der Schaden wird bereits auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.
Auf einigen von privaten Unternehmen ausgebauten mautpflichtigen Strecken stehen den Betreibern Einnahmen aus der Maut zu – aber nur von schweren Lkw. Überwiesen würden aber offenbar die Einnahmen von allen Lkw. Das Bundesverkehrsministerium habe die Probleme bestätigt. Die Vergütungen würden zwar nur unter Vorbehalt bezahlt, entsprechende Rückforderungen hätten mehrere private Autobahnbetreiber aber bereits abgelehnt, so die Süddeutsche Zeitung in dem Bericht.

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