Lkw-Wintereinsatz: Mit Airbag gegen Eisplatten

Hersteller K&M weist anlässlich kälterer Witterung auf sein "Roof Safety Airbag System" hin, mit dem sich die Bildung von Eisplatten auf dem Trailerdach verhindern lässt.
Keine Luftnummer: Mit einem aufblasbaren Schlauch unter dem Dach wird die Bildung von Eisplatten auf dem Trailer verhindert. | Foto: K&M
Keine Luftnummer: Mit einem aufblasbaren Schlauch unter dem Dach wird die Bildung von Eisplatten auf dem Trailer verhindert. | Foto: K&M
Johannes Reichel

Anlässlich der kühleren Witterung in Deutschland hat der Hersteller K&M aus Lichtenau auf sein System zur Verhinderung von Eisplattenbildung auf der Trailer-Dach hingewiesen. Der sogenannte "Roof Safety Airbag" (RSAB) besteht aus einem mittig zwischen Dachplane und Spriegeln liegenden Luftschlauch. Dieser werde durch Zuführung von Luft aus dem Druckluftsystem in etwa 4 Minuten befüllt, skizziert der Anbieter. Dadurch hebe sich die Plane um etwa 175 mm und forme aus der flachen Dachplane ein Satteldach. Die sich normalerweise in den Standzeiten des LKW ansammelnden Wassermassen sollen so links und rechts der Plane abfließen, die Bildung von Eisplatten soll verhindert werden. Das reduziere unnötige LKW-Standzeiten, wirbt der Anbieter für sein mittlerweile erprobtes System. Für den Fahrer bringe die Vorrichtung eine Vereinfachung der täglichen Arbeit und eine Verbesserung der Arbeitssicherheit. "Darüber hinaus werden Unternehmer und Fuhrparkleitung im Rahmen der Halterverantwortlichkeit entlastet", betont der Hersteller. Bei Neuanschaffungen von Sattelaufliegern gehöre der RSAB häufig zur Standardausrüstung und werde bei den großen Trailer-Herstellern direkt mit eingebaut. Die Ausrüstung von Neu- und Bestandsfahrzeugen mit dem RSAB-System lasse sich zudem durch das De-Minimis-Programm fördern.

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