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LNG-Antrieb: BTK übernimmt 15 Stralis-NP-Zugmaschinen

Transportunternehmen investiert in Nachhaltigkeit und ordert bei Iveco 15 LNG-Sattelzugmaschinen vom Typ Stralis NP. Einsatz im leichten Fernverkehr, Bau einer öffentlichen LNG-Tankstelle geplant.
Dreibund für die Umwelt: Bernhard Reichert von BTK, Martin Popp von Wellkawee und Achim Maier von B&R Autohaus (von li.) bei der Übergabe der LNG-Trucks. | Foto: Iveco
Dreibund für die Umwelt: Bernhard Reichert von BTK, Martin Popp von Wellkawee und Achim Maier von B&R Autohaus (von li.) bei der Übergabe der LNG-Trucks. | Foto: Iveco
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Johannes Reichel

Das Rosenheimer BTK nimmt 15 Sattelzugmaschinen vom Typ Iveco Stralis NP AS 440 S 40 T/P mit Liquefied Natural Gas (LNG)- Antrieb in den Fuhrpark. Die Anschaffung von insgesamt 15 LNG-Fahrzeugen sei für die BTK ein Investment in die Zukunft und ein klares Bekenntnis für die Umwelt, teilte der Anbieter mit. Die Fahrzeuge verfügen mit 400 PS über Leistung und Drehmoment des Dieselpendants. Die Flotte ist im leichten Fernverkehr unterwegs und ersetzt 15 mit Diesel angetriebene Sattelzugmaschinen in der Leistungsklasse 410 PS. Insgesamt betreibt der Logistiker 150 Zugmaschinen. Dieser Umstieg erspart der Umwelt bei 120.000 Kilometern Fahrleistung pro Fahrzeug und Jahr insgesamt fast 2 Millionen Kilogramm CO2-Ausstoß in den nächsten fünf Jahren, rechnet der Hersteller vor.

Neben dem Umwelteffekt will die BTK mit dem Projekt den Bau einer öffentlichen LNG-Tankstelle in Nördlingen vorantreiben. Gemeinsam mit dem Iveco-Servicepartner Wellkawee aus Aalen garantiert sie dem zukünftigen Betreiber eine feste Abnahmemenge. Der Logistiker will damit weitere Marktteilnehmer ermutigen, um bei wachsender Nachfrage die Tankstelleninfrastruktur für LNG möglichst schnell zu verbessern. Die neuen Fahrzeuge werden im Radius von 250 Kilometern um Nördlingen in Bayern und Baden-Württemberg im leichten Fernverkehr eingesetzt. 60 Prozent der Ladungen bestehen vorwiegend aus Wellpappeverpackungen. Retour nehmen die Fahrzeuge Ladungen für Großkunden aus der Hygienepapierindustrie mit. Empfänger sind Logistikzentren des Einzelhandels in der Region. Neben den Abgasemissionen waren auch die niedrigeren Geräuschemissionen für Fahrten in Städte ein Argument bei der Anschaffung. Mit dem für 2018 geplanten Wachstum des Tankstellennetzes in Deutschland könne der Logistiker mit den fernverkehrstauglichen Fahrzeugen auch alle anderen Relationen bedienen, so die Mitteilung.

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