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LogiMAT 2018: Kratzer ermöglicht Analyse von Transportdaten

Neue Software des Automatisierungsspezialisten soll Unternehmen bei der Optimierung ihrer Abläufe helfen und auf Vorhersagen für künftige Anforderungen ermöglichen.
Analyse leicht gemacht: Kratzer führt eine sogenannte Business Intelligence-Lösung ein, die Transportunternehmen bei der Verbesserung ihrer Abläufe helfen soll. | Foto: Kratzer
Analyse leicht gemacht: Kratzer führt eine sogenannte Business Intelligence-Lösung ein, die Transportunternehmen bei der Verbesserung ihrer Abläufe helfen soll. | Foto: Kratzer
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Johannes Reichel

Der automatisierungspezialist Kratzer Automation AG hat eine neue Business Intelligence (BI) Lösung für die Logistik vorgestellt. Eine Analyse von Transportdaten soll es Logistikunternehmen künftig ermöglichen, ihre Geschäftsprozesse über die gesamte Transportkette hinweg neu zu bewerten, wirbt der Anbieter. Damit werde eine logische Verknüpfung von Einzeldaten zu relevanter Information möglich. Die daraus resultierenden Analysen unterstützten Transportunternehmen bei der Optimierung ihrer Abläufe. Die BI Lösung ist als Baustein des operativen Transport Management Systems cadis verfügbar. „Im Zusammenhang mit Transporten entstehende Daten liefern wertvolle Informationen, um Prozesse an allen Punkten der Lieferkette zu optimieren – vom Lager über den Hof und den Transport bis hin zur Zustellung. Aus den Daten lassen sich mit Predictive Analytics außerdem Vorhersagen für künftige Anforderungen treffen“, erklärte Franz Renger, Logistik-Experte bei der Kratzer Automation AG.

Logistikunternehmen sollen künftig in der Lage sein, Soll-Ist-Analysen durchzuführen. Damit könne man erkennen, wo Vorgänge auf der Lieferkette im Hinblick auf die jeweiligen Key Performance Indikatoren (KPIs) effizienter abgewickelt und Ressourcen besser genutzt werden können. Indem verschiedene Datenquellen miteinander in Beziehung gebracht werden, lassen sich völlig neuartige Informationen gewinnen. Dabei können etwa Faktoren wie Zustellraten, Spritverbrauch, gefahrene Routen und vom Fahrer eingelegte Stopps neu bewertet werden. Ebenso werden Erkenntnisse über die Ursachen von Problemen bei der Zustellung gewonnen. Dazu gehören beispielsweise Standzeiten am Hoftor sowie Verzögerungen beim Wareneingang aus dem Hauptlauf oder bei der Beladung von Sendungen.

Bei der Analyse sei es zudem möglich, Daten nach Relevanz im Hinblick auf KPIs zu segmentieren, etwa nach Ländern, Regionen oder Zeiträumen. Dabei soll auch die Einbettung in ein unternehmensweites KPI System darstellbar sein. Ein responsives und so endgerätunabhängiges "Dashboard" visualisiere alle Prozesse und ermögliche einen umfassenden Überblick. Die Ansicht lässt sich darüber hinaus individuell konfigurieren. Dabei würden die Anforderungen an den Datenschutz zu jedem Zeitpunkt erfüllt, etwa durch Anonymisierung von Daten, versichert der Anbieter.

Präsentiert werden die neuen Business Intelligence Funktionen sowie weitere Neuheiten aus den cadis Modulen für Nahverkehr, Fernverkehr, Hallenumschlag und Yard Management auf der LogiMAT 2018 in Stuttgart.

Halle 10, Stand C65

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