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LogiMAT 2018: Magazino mit Weltpremiere in Stuttgart

Der Automatisierungs- und Robotikspezialist Magazino stellt auf der Intralogistikmesse LogiMAT erstmals seinen neu entwickelten Roboter SOTO vor.
Der autonome Roboter SOTO entnimmt Kartons von einer Förderstrecke und legt sie in ein Regal. | Foto: Magazino
Der autonome Roboter SOTO entnimmt Kartons von einer Förderstrecke und legt sie in ein Regal. | Foto: Magazino
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Tobias Schweikl

Das Robotik-Start-up Magazino GmbH präsentiert der Öffentlichkeit auf der LogiMAT 2018 erstmals den neu entwickelten Roboter SOTO. Der vollständig autonom agierende Roboter soll mithilfe von 3D-Kameratechnik Objekte wie Kartons von einer Förderstrecke greifen, auf dem Fahrzeug zwischenlagern, zum Zielort navigieren und dort die Kartons in Fachbodenregalen zielgenau ablegen können. Damit sei SOTO weltweit der erste wahrnehmungsgesteuerte Roboter, der dieses Spektrum an Fähigkeiten in einer einzigen Lösung vereine, so das Unternehmen.
Zum Einsatz kommen soll der intelligente Roboter in erster Linie in Distributionszentren der Modebranche. Ein weiteres mögliches Einsatzgebiet ist die Nachschubversorgung von Kleinladungsträgern in der Produktionslogistik.
Mitarbeiter entlasten, Kosten senken

Viele manuelle Arbeitsprozesse, die bisher zu komplex waren, könnten nun erstmals flexibel und skalierbar automatisiert werden, so Magazino. Daraus ergäben sich ausgedehnte Betriebszeiten, eine Glättung von Auftragsspitzen sowie eine Reduzierung von Betriebs- und Prozesskosten. SOTO soll auch die Mitarbeiter bei ergonomisch ungünstigen Aufgaben entlasten. Er kann bis zu 15 Kilogramm schwere Kartons voller Textilien in Fachbodenregale einsortieren. Die maximale Objektgrößte für SOTO liegt bei 600 x 400 x 400 Millimetern. Die Greifhöhe liegt zwischen fünf und 246 Zentimetern.
Neben dem neuen Roboter SOTO stellt Magazino auf dem Messestand noch weitere Neuheiten aus: Von dem Kommissionierroboter TORU wird eine neue, komplett überarbeitete Version gezeigt. Diese zeichnet sich durch eine höhere Fahrgeschwindigkeit, eine größere Kapazität zur Zwischenlagerung von Objekten sowie einer größeren Reichweite des Greifarms aus. Damit soll es möglich sein, eine zusätzliche Regalebene bis zu einer Höhe von 2,45 Meter zu bedienen. Außerdem wird an einem Demonstrator die Computervision KADO das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Mit KADO lassen sich auch auf unbekannten Objekten Greifpunkte identifizieren. (ts)
Halle 5, Stand D55

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