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LogiMAT 2019: Batterietechnik für Nutzfahrzeuge, Flurförderung und Lagerlogistik

Von der Bleibatterie bis zum Lithium-Ionen-Akku – der Batteriehersteller GS Yuasa zeigt auf der LogiMAT Energiespeichertechnik für die Intralogistik.

Das LIM50EN-Lithium-Ionen-Batteriemodul von GS Yuasa. | Bild: GS Yuasa
Das LIM50EN-Lithium-Ionen-Batteriemodul von GS Yuasa. | Bild: GS Yuasa
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Tobias Schweikl

Der Batteriehersteller GS Yuasa Battery Germany GmbH stellt auf der LogiMAT 2019 (19. bis 21. Februar, Stuttgart) am Gemeinschaftsstand mit Ansmann Industrielösungen aus. Gezeigt werden Batterien in Lithium-Ionen- und VRLA-Technologie für Nutz- und Flurförderzeuge sowie Lagerlogistik.

Die Anwendungsbereiche der Lithium-Ionen-Module des Herstellers umfassen fahrerlose Fördersysteme (AGVs), die Lagerlogistik sowie Container-Kräne. Sie sollen über eine sehr hohe Ladeakzeptanz verfügen und sich deshalb besonders zur Speicherung von regenerativer Energie eignen. Zum Beispiel lässt sich die Energie, die beim Absenken eines Containers durch einen Kran entsteht, anschließend zur Entlastung des Dieselmotors zum Einsparen von Kraftstoff nutzen.

Eine LIM50EN-Zelle mit einer Nennspannung von 3,7 Volt etwa ist zu Modulen von acht oder zwölf Zellen zusammengefasst. So ergeben sich Nennspannungen von 29,6 Volt bzw. 44,4 Volt pro Modul bei einer Nennkapazität von 47,5 Ah. Zudem verfüge sie über eine hohe Zyklenanzahl von 11.000 Lade-/Entladezyklen bei einer Entladetiefe (DOD) von 50 Prozent, so der Anbieter.

Die Batterien der Pro-Spec-Serie wurden vor allem für sehr hohe Entladetiefen konzipiert und kommen in der Flurförderung, in Reinigungsmaschinen oder Hebebühnen zum Einsatz. Dank neuartigem Platten-Separator-Design soll sich die Selbstentladung bei der Lagerung minimieren und die Anzahl der Zyklen während des Betriebs maximieren. Die Bleibatterien sind durch ein Gehäuse aus PP-Harz besonders schockresistent und säurebeständig, zudem verringert sich ihre Wärmeentwicklung. Sie zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit und Lebensdauer aus und sind in acht Modellvarianten erhältlich.

Die zyklische Batterieserie REC nimmt auf dem Markt eine Sonderstellung ein: Aufgrund ihrer besonderen Plattenkonstruktion ist sie als Sechs- bis Neun-Jahresbatterie klassifiziert. Herkömmliche zyklische Batterien hingegen sollen nach EUROBAT nur eine Float-Charge Lebensdauer von nur drei bis fünf Jahren aufweisen, so GS Yuasa. Mit rund 500 Zyklen (bei DOD 75 Prozent) liefere die Serie fast doppelt so viele Zyklen wie herkömmliche zyklische Batterien. Belastbare Bleiplatten in Verbindung mit einem speziellen Separatorensystem ermöglichten dabei nicht nur die hohe Zyklenzahl, sondern schützten die Batterie auch bei Tiefentladung. Die Selbstentladung liege bei nur 0,1 Prozent pro Tag (bei 20° Celsius). Erhältlich sind acht Modelle mit jeweils zwölf Volt Nennspannung.

Halle 10, Stand D31

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