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LogiMAT 2019: FTF-Neuheiten im Doppelpack

DS Automotion, ein Anbieter fahrerloser Transportsysteme, stellt zur LogiMAT 2019 eine neue Generation Serienfahrzeuge vor.

„Das Hochhub-FTF AMADEUS wurde für den selbstfahrenden Betrieb geschaffen und punktet mit einer sehr kompakten Bauform sowie überlegener Personensicherheit. OSCAR omni gewährleistet Unterfahr-FTF auch beladen die volle Rundumsicht für seine Sicherheitssensoren“, so Eva Hertel, Produktmanagerin, DS Automotion GmbH. | Bild: DS Automotion
„Das Hochhub-FTF AMADEUS wurde für den selbstfahrenden Betrieb geschaffen und punktet mit einer sehr kompakten Bauform sowie überlegener Personensicherheit. OSCAR omni gewährleistet Unterfahr-FTF auch beladen die volle Rundumsicht für seine Sicherheitssensoren“, so Eva Hertel, Produktmanagerin, DS Automotion GmbH. | Bild: DS Automotion
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Tobias Schweikl

Zwei Produktinnovationen seiner fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) präsentiert DS Automotion auf der LogiMAT 2019 (19. bis 21. Februar, Stuttgart): Vertikal in die Höhe geht das Hochhub-FTF „AMADEUS“, horizontal kombiniert „OSCAR omni“ als Unterfahr-FTF einer neuen Generation Flächenbeweglichkeit mit Personensicherheit. Beide lassen sich auch in bestehende frei navigierende fahrerlose Transportsysteme (FTS) des Herstellers aus Österreich integrieren.

Das Hochhub-FTF AMADEUS

„Unser Hochhub-FTF AMADEUS ist ‚born driverless‘ und basiert nicht auf der Technologie eines bestehenden manuellen Fahrzeuges. So konnten wir die Entwicklung von AMADEUS völlig selbst gestalten und waren nicht durch bestehende Technik eingeengt“, sagt Eva Hertel, Produktmanagerin bei DS Automotion GmbH. „Neben der für den fahrerlosen Betrieb optimierten Technik und einer sehr kompakten Bauform profitieren unsere Kunden dadurch von kompromissloser Industrietauglichkeit und überlegener Personensicherheit.“

Das Design der FTF (runde Formen und glatte Oberflächen) wurde von einem prämierten österreichischen Industriedesigner entworfen und soll die psychologischen Hürden zur Zusammenarbeit von Mensch und Maschine senken.

AMADEUS beherrscht das konturbasierte Navigieren ebenso wie die Lasernavigation. Als Option kann er zusätzlich auch Magnetpunkte oder Reflektoren für eine höhere Positioniergenauigkeit nutzen. Die Sensoren für die Personensicherheit arbeiten ohne blinden Fleck mit ungehinderter Rundumsicht.

Mensch-Maschine-Interaktion

Für die Interaktion mit Menschen verfügt das Fahrzeug über ein 10“-Touch-Display. Zudem kann es mit Sprachausgabe ausgestattet werden. Das vom Kleinlasten-FTF „SALLY“ bekannte farbige Bodenlicht vermittelt Zustandsinformationen auf einen Blick. Als weitere Optionen sind TOF-Kameras, Blue Spot Projektoren und Objektschutzkameras möglich. Als TOF-Kamera bezeichnet man 3D-Kamerasysteme, die mit dem Laufzeitverfahren (englisch: time of flight, TOF) Distanzen messen.

AMADEUS ist mit einem Standard-Trog für Traktionsbatterien ausgestattet. So lässt sich das Hochhub-FTF dem Einsatzzweck angepasst mit allen gängigen Akku-Technologien betreiben. Die Ladung kann mittels Bodenkontakten oder extern durch Batterietausch erfolgen. Der Anschaffungspreis von AMADEUS liegt auf dem Niveau automatisierter Serienstapler. Eine sehr lange Lebensdauer und deutlich geringere Instandhaltungskosten bringen bedeutende Einsparungspotentiale.

In Zahlen: AMADEUS

  • Fahrzeugtyp: fahrerloser Hochhubwagen
  • Navigation: konturbasiert (SLAM); Magnetpunkte; Laser
  • Akku-Ladung: Bodenkontakte; Batterietausch
  • Maße (L x B x H): 2.215 x 945 x 2.365 mm
  • Bodenfreiheit: 25 mm
  • Hub: 2.880 mm
  • Traglast: 1.500 kg
  • Geschwindigkeit: 1,8 m/s
  • Personensicherheit: geschützt integrierte Laserscanner mit 360° Rundumsicht

Das Unterfahr-FTF OSCAR omni

Das ebenfalls im neuen Design gehaltene und 235 mm flache Unterfahr-FTF OSCAR ist vom Ladungsträger unabhängig. Es navigiert konturbasiert ohne eigens installierte Landmarken per KBL-Technologie und beherrscht zusätzlich die Magnetpunktnavigation. Seine Flächenbeweglichkeit gestattet Drehen im Stand sowie Diagonalfahrten und reduziert den Platzbedarf bei Kurvenfahrten und Lastwechselvorgängen.

OSCAR omni bietet eine mit 25 mm vergleichsweise große Bodenfreiheit und ein Fahrwerk, das durch Dreipunktauflage auch kleinere Bodenunebenheiten verzeiht. Die Ladung der integrierten Traktionsbatterien erfolgt im Fahrzeug über Bodenkontakte. Das Fahrzeug ist ab dem ersten Quartal 2019 verfügbar.

In Zahlen: OSCAR omni

  • Fahrzeugtyp: Unterfahr-FTF
  • Navigation: konturbasiert (SLAM); Magnetpunkte
  • Akku-Ladung: Bodenkontakte
  • Maße (L x B x H): 1.400 x 600 x 235 mm
  • Bodenfreiheit: 25 mm
  • Hub: 120 mm
  • Traglast: 1.000 kg
  • Geschwindigkeit: 1,6 m/s
  • Personensicherheit: geschützt integrierte Laserscanner mit 360° Rundumsicht

Halle 7, Stand D21

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