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LogiMAT 2019: Wenn der Lkw seine Ankunftszeit selber meldet

Der Logistikmarktplatz Cargoclix zeigt auf der LogiMAT erstmals, wie sein Zeitfenstermanagement-System voraussichtliche Ankunftszeiten eines Lkw auf Basis von Telematikdaten einbindet.

Cargoclix-Gesellschafter Prof. Dr. Victor Meier ist von den Vorteilen des neuen Systems überzeugt. | Bild: Cargoclix
Cargoclix-Gesellschafter Prof. Dr. Victor Meier ist von den Vorteilen des neuen Systems überzeugt. | Bild: Cargoclix
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Tobias Schweikl

Der Softwarespezialist Cargoclix präsentiert ein intelligentes Update für sein Zeitfenstermanagement-System „SLOT“ auf der Intralogistikmesse LogiMAT 2019 (19. bis 21. Februar, Stuttgart). Das Unternehmen zeigt den Besuchern, wie die geschätzte Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival, ETA) eines Fahrzeugs bei der Zeitfensterbuchung mithilfe von Telematikdaten generiert wird.

Um die voraussichtliche Ankunftszeit eines Lkw an der Rampe zu sehen, müssen Disponenten und Fahrer bislang eine App benutzen. „Diese App ist nun überflüssig. Mit der Telematik-ETA läuft das gebuchte Zeitfenster automatisch gegen die Echtzeit“, betont Cargoclix-Gesellschafter Prof. Dr. Victor Meier.

Dank der neuen Funktion können Rampenbetreiber nun sehen, ob ein Lkw später oder früher als geplant am Zielort ankommt. Dafür reicht es, bei der Zeitfensterbuchung das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs einzugeben. Cargoclix arbeitet dafür mit den Softwarespezialisten der PTV Group und der Agheera GmbH zusammen.

Fahrer soll sich aufs Fahren konzentrieren

Auch für Lkw-Fahrer bringt die neue Funktion Vorteile: Sie müssen nicht mehr Staus oder unvorhersehbare Fahrzeitänderungen den Rampenbetreibern kommunizieren, sondern können sich voll auf den Verkehr konzentrieren.

Um die relevanten Informationen Nutzern anbieten zu können, ruft das Tool alle zehn Minuten die GPS-Standortdaten eines Lkw ab und berechnet im Routenplaner die Restfahrzeit. Aus Datenschutzgründen werden die Daten nicht gespeichert, sondern direkt nach der ETA-Berechnung gelöscht. Ein Tracking des Lkw soll damit ausgeschlossen werden.

Erster Anwender

Einen Pilotkunden für die neue Funktion hat das Unternehmen bereits gewonnen: die Arla Foods Deutschland GmbH. Das Molkereiunternehmen setzt die ETA-Berechnung über Telematik im Zeitfenstermanagement seit Kurzem für seine Lkw-Flotte am Logistikstandort Krefeld ein.

Das Zeitfenstermanagement-Systems SLOT ist laut Anbieter derzeit branchenübergreifend bei rund 50.000 Anwendern in Industrie, Handel und bei Logistikdienstleistern im Einsatz. Für eine Buchung ruft das System 50 Cent auf.

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